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High Debate: Wissenschaft: Klima : Archivieren bis zum 01. Dezember 2000
  

Alexander Virchow

Mittwoch, den 13. 09. 2000 - 14:09 Click here to edit this post
Antwort: das unterliegt dem Preis der Energie aus verschiedenen Quellen, also der Besteuerung, also letztlich der Politik.

  

Oude-Aost

Mittwoch, den 13. 09. 2000 - 14:33 Click here to edit this post
das unterliegt dem Preis der Energie aus verschiedenen Quellen, also der Besteuerung, also letztlich der Politik.

Ich sach jez ma nur ALEXANNER. Du checkst es offenbar nicht. Viele Einwände, viele Fragen, die gegen Deine offenbar ins grenzenlose reichende Wissenschaftsgläubigkeit gerichtet ist, schmetterst du mit blabla Hinweisen ab. Also nochmal: wie wird der Wasserstoff erzeugt? Heute doch offenbar immer noch durch elektrolytische Zersetzung von Wasser, ein enorm energieaufwendiger Prozess, eben mittels elektrischen Stroms, der irgendwo erzeugt werden muß. Um eine Größenordnung teurer als die produktion von Benzin o.Ä. Du hast doch ebenfalls keinen Schimmer, wie eine Gesellschaft mit den gegenwärtigen Ansprüchen auf die Probleme, die sich aus den Veränderungen ergeben, zu reagieren hat. Mann träum weiter.
Dies ist faktisch nicht belegbar? Alexander, in jedem Torfmoor findet, sobald Wasser flüssig wird, eine anaerobe Zersetzung statt. Dieses geschieht ebenfalls in sibirischen Torfmooren. Was erzählst Du denn von Faktischem. Ich hab mich gerade mal umgeschaut. Was macht Du eigentlich in dieser Redaktion? Als Universalgenie solltest Du Nobelpreise sammeln, dich hier aber nicht mit Leuten herumlümmeln wie mir und anderen Viertel- oder Halbwissenden. Bring doch mal Antworten auf Fragen, oder sag: Ich weiß es nicht. ende der Durchsage.

  

Alexander Virchow

Mittwoch, den 13. 09. 2000 - 14:43 Click here to edit this post
Ich sach jez ma nur ALEXANNER. Du checkst es offenbar nicht. Viele Einwände, viele Fragen, die gegen Deine offenbar ins grenzenlose reichende Wissenschaftsgläubigkeit gerichtet ist, schmetterst du mit blabla Hinweisen ab. Also nochmal: wie wird der Wasserstoff erzeugt?

Ich sagte es bereits: die Energiequelle ist technisch beliebig und über den Preis steuerbar. Du kannst folgen, ja?

Dies ist faktisch nicht belegbar?

Ich sprach von einem anthropogenen Klimaeffekt allgemein.

Als Universalgenie solltest Du Nobelpreise sammeln, dich hier aber nicht mit Leuten herumlümmeln wie mir und anderen Viertel- oder Halbwissenden. Bring doch mal Antworten auf Fragen, oder sag: Ich weiß es nicht. ende der Durchsage.

Dümmliches Rumpöbeln infolge selbstgebastelter Mißverständnisse halte ich in jeder Diskussion für kontraproduktiv, so auch in dieser.

  

Suchanek

Mittwoch, den 13. 09. 2000 - 17:38 Click here to edit this post
Oude-Aost: ... ende der Durchsage.

Endlich mal eine gute Idee von ihm.

  

Oude-Aost

Mittwoch, den 13. 09. 2000 - 18:39 Click here to edit this post
Ich sagte es bereits: die Energiequelle ist technisch beliebig und über den Preis steuerbar. Du kannst folgen, ja?

ja, ich kann. Der Preis ist der Preis und das ist der Preis der Umwelt. Wir verkaufen Optionen auf emmisionen, ja?, ist es das?. Schau Dir doch einfach mal an was Du vorher geschrieben hast. Emmissionen sind zu senken, oder wie war das??? Weißt nicht wie Wasserstoff produziert wird und willst Emmisionen senken? Alexander, es tut mir leid, von Thermodynamik hast du keinen schimmer, nicht die bohne, von enrgiebilanzen hast du nur gelesen, aber nicht gerechnet, du repräsentierst hier nur eine schreibfleißige existenz, die eben davon lebt. Ich hoffe dein forum lebt in 5 jahren noch. wir werden dann mal weitersehen. Hier wird eben debattiert, d.h. du debattierst; bist ein selbstunterhalter mit interessanten nebenrollen, sozusagen eine sichs elbst verwirklichende prophezeihung. Verrate mir einfach nur noch, wie ich mich hier löschen kann.

  

Alexander Virchow

Mittwoch, den 13. 09. 2000 - 18:55 Click here to edit this post
ja, ich kann. Der Preis ist der Preis und das ist der Preis der Umwelt. Wir verkaufen Optionen auf emmisionen, ja?, ist es das?.

Ich dachte, ich hätte mich ziemlich klar ausgedrückt.
Der Weg zur Konkurrenzfähigkeit regenerativer Energiequellen ist die Besteuerung.

Weißt nicht wie Wasserstoff produziert wird und willst Emmisionen senken?

Wie Sie zu Ihren Ideen kommen, daß möchte ich eigentlich gar nicht mehr erfahren.

Verrate mir einfach nur noch, wie ich mich hier löschen kann.

Ich fürchte, diese Funktion hat der Programmierer versäumt, einzubauen. Einfach ignorieren wird es wohl tun müssen.

  

Huck Finn

Mittwoch, den 13. 09. 2000 - 21:05 Click here to edit this post
Hier wird eben debattiert, d.h. du debattierst; bist ein selbstunterhalter mit interessanten nebenrollen

Ich habe das jetzt, glaube ich, verstanden.

Du hast mit mir und Alex diskutiert und meinst, dahinter stehe derselbe Mensch.

Dem ist nicht so.

Es ist mir nicht klar, wie man auf diese Idee verfallen kann.

  

Alexander Virchow

Mittwoch, den 13. 09. 2000 - 21:21 Click here to edit this post
(Der Mechanismus ist simpel: mehrere Personen argumentieren ähnlich und anders als man selbst. Da ist es nur rationell, sie zu fusionieren. Eine Abwandlung von Selbstaufwertung durch Fremdabwertung, nämlich Selbstaufwertung duch Fremdsummierung. Aber ich gerate ins off-topic, und ein Psychologie-Forum haben wir nicht. Noch nicht.)

  

Oude-Aost

Samstag, den 16. 09. 2000 - 01:00 Click here to edit this post
www.ksta.de vom heute

Lyon - Die USA und Europa haben ihren Streit um die Reduzierung der Treibhausgase auf der am Freitag im französischen Lyon beendeten UN-Klimakonferenz nicht beigelegt.

Besonders bei dem von den USA im großen Stil geforderten Handel mit "Emissionsrechten" - dabei kaufen Industriestaaten mit starker Umweltbelastung Ländern mit geringerer Umweltbelastung Treibhausgas-Anteile ab - sowie bei der Anrechnung großer Waldflächen als "Kohlenstoff-Senken" konnte man sich nicht verständigen.

Damit ist die angestrebte Umsetzung des 1997 verabschiedeten Klimaschutz-Protokolls von Kyoto auf der Ministerkonferenz am 13. November im niederländischen Den Haag ernsthaft gefährdet.

In Kyoto hatten sich die Industriestaaten verpflichtet, bis 2010 die Emissionen von Kohlendioxid und fünf anderen Treibhausgasen im Durchschnitt um mindestens fünf Prozent im Vergleich zum Jahr 1990 zu senken. (afp, ap)


Ich dachte, ich hätte mich ziemlich klar ausgedrückt. Der Weg zur Konkurrenzfähigkeit regenerativer Energiequellen ist die Besteuerung.

Wie, Alexander, soll dieses Problem über die Besteuerung gelöst werden? Die Marktwirtschaft ist doch, in Anbetracht dieser Intentionenhatten wir doch auch schon in Rio offenbar nicht in der Lage, diesbezüglich regulierend zu wirken. Wir wollen uns doch auch gar nicht darüber streiten, vor welchem erkenntnistheorethischen Hintergrund diese Forderung sich Raum greift. Aber national steht Vernunft doch offensichtlich auf verlorenem Posten. Dies ist auch der Grund für meine maßlose Verärgerung einige Tage zuvor. Ich halte es für - entschuldige - Naivität oder auch Bequemlichkeit, darauf zu vertrauen, Besteuerungsmechanismen als Regularium für die heraufziehende Klimakatastrophe zu vertrauen. Das, was wir so großzügig als freie Markwirtschaft apostrophieren, wird hinsichtlich einer Schar global wirkender thermodynamischer Prozesse nach meiner Ansicht kläglich versagen.
PS: Entschuldigung

  

Alexander Virchow

Samstag, den 16. 09. 2000 - 01:42 Click here to edit this post
Erstens sehe ich bisher keinen wirklich schwerwiegenden Anstieg der globalen Temperatur.
Daran vermögen Einzelbeobachtungen nichs zu verändern, da diese sich eben nicht zu einem globalen Gesamtbild verdichten.

Zweitens halte ich den bisher bemerkbaren Temperaturanstieg für weitgehend nicht-anthropogen verursacht. Dazu verweise ich nochmals auf die Graphik zur Sonnentemperaturveränderung.

Drittens wundert es mich wenig, daß vor diesem Hintergrund die internationalen Anstrengungen auch noch eher verhalten sind. Eher überrascht es, daß die Klimadebatte überhaupt soweit gediehen ist.

Viertens wird sich die Prioritätensetzung von Politik und Gesellschaft spätestens mit deutlicheren Veränderungen der Temperatur verändern.

Fünftens ist die Erzeugbarkeit von ausreichenden Energiemengen ohne CO2-Emissionen (ausgenommen aus regenerativen Quellen natürlich) ein Fingerzeig, daß das Problem technisch beherrschbar ist.

Sechstens ist die Besteuerung das üblichste Allokationsinstrument überhaupt, so daß ich nicht zu sehen vermag, warum es gerade bei dieser Thematik nicht zum Zuge kommen sollte.

Siebentens sind die Ölquellen eh endlich, so daß der Übergang zu neuen Technologien auch aus der Sicht beispielsweise der Mineralölindustrie zwingend ist.

Achtens läßt sich dies durch massive Investitionen von beispielsweise Shell in regenerative Energieerzeugungstechnologien auch belegen.

Neuntens hat beispielsweise DaimlerChrysler sich für einen Milliardenbetrag mit 25% bei dem Brennstoffzellenprodudenten Ballard Power Systems sicherlich nicht aus kosmetischen Gründen eingekauft.

Zehntens betreiben Hersteller wie Ford, Toyota und General Motors vergleichbare Aktivitäten.

Elftens wäre es nicht nur suizidal, sondern auch volks- und betriebswirtschaftlich sinnlos, die Klimaentwicklung aus dem Ruder laufen zu lassen.

Zwölfens akzeptiere ich die Entschuldigung.

Dreizehntens hat Huck Finn einen hochinteressanten Link aufgetan:

Link

Wie, Alexander, soll dieses Problem über die Besteuerung gelöst werden?

* durch weitere Verteuerung von Benzin, um einerseits die Hersteller zu weiteren Anstrengungen zu veranlassen, niedrigere Verbrauchswerte zu erreichen, andererseits um den Wechsel zu Brennstoffzellen zu fördern

* durch Steuerbefreiung und Markteinführungsprämien für Brennstoffzellenautos, die für die nächsten zwei, drei Jahre als Serienwagen angekündigt sind

Ferner durch weitere Einspeisevergütungen für regenerative Energien, wie bereits heute für Wind und Solarzellen. Auch müssen weiterhin energieverbrauchssenkende Maßnahmen im Heizbereich gefördert werden.

Langfristig wird es unumgänglich sein, Nullemmissionserzeugung von Energie auch großtechnisch umzusetzen. Ich denke dabei insbesondere an die Wasserstoff-Solarenergie-Linie, die gemeinsam mit den arabischen Staaten umzusetzen ist, sowie an ozeanische Aufwindkraftwerke. Sehr langfristig dürfte auch die Kernfusion eine Rolle spielen.

Auch die Wiederaufforstung heute brachliegender Flächem als CO2-Senke wird weitgehend unterschätzt.

Um die Handlungen von Entwicklungsländer zu beliebigen Themata zu beeinflussen, haben sich monetäre Anreize (häßlicher formuliert: Kreditlimitierungen) als hochwirksam erwiesen.

Wenn ich die beobachtbaren und die prognostizierten Klimaveränderungen gegen die breite Palette von Handlungsmöglichkeiten abwäge, so vermag ich eine Nichtbeherrschbarkeit des Problems absolut nicht zu erkennen.

  

Kunibert Hurtig

Freitag, den 22. 09. 2000 - 19:39 Click here to edit this post
Wenn ich die beobachtbaren und die prognostizierten Klimaveränderungen gegen die breite Palette von Handlungsmöglichkeiten abwäge, so vermag ich eine Nichtbeherrschbarkeit des Problems absolut nicht zu erkennen.

Alexander .... Mann Du erkennst doch gar nichts, ist Dir das denn noch gar nicht aufgefallen?

selbstunterhalter mit interessanten nebenrollen

meinst Du es ändert etwas, wenn sich einer oder zwei oder drei hier treffen, Meinung *LOL* bilden, reproduzieren? Die Anzahl der Fremdworte, der kopierten Beiträge und reklamierten eigenen Ansichten nein, Oude-Aost liegt nicht so falsch

  

Alexander Virchow

Mittwoch, den 27. 09. 2000 - 13:52 Click here to edit this post
Zu den Ursachen des Korallensterbens:

Unsere Hypothese ist, dass der Abbau der Riffe in der Region in Verbindung zur Zunahme des Staubs steht“, so Shinn. Das große Korallensterben in der Karibik ereignete sich 1983 und 1987, Jahre, als besonders viel Staub über den Atlantik kam. Als Mitte der neunziger Jahre in der Karibik zahlreiche Korallenarten abstarben, war dafür nach Ansicht der Forscher der Pilz Aspergillus verantwortlich, der mit dem Staub aus Afrika kam. Auch erhöhte Wassertemperaturen tragen mit zum Korallensterben bei. Shinn will seine Ergebnisse im Oktober auf einer Konferenz über Korallenriffe auf Bali vorstellen.

  

Kunibert Hurtig

Mittwoch, den 27. 09. 2000 - 17:59 Click here to edit this post
Kein prinzipieller Widerspruch. Ist IO. Aber, dieses Korallensterben wir ja nicht nur in der Karibik beobachtet. Das Grosse Barriere Riff (Ostküste Australiens) ist ebenfalls davon betroffen. Ich bin mir sicher, dass das kein Staub aus Afrika war. Spectrum der Wissenschaft berichtete 1998 und 99, dass die eklatant erhöhten Wassertemperaturen des Pazifik damit in Zusammenhang gebracht werden. Aber sicher sind wir wahrscheinlich erst, wenn alles verreckt ist.

Übrigens Alexander: Deine Hypothese, über die Preis-/Steuerpolitik würde das Umweltproblem gelöst werden, scheint mir in Anbetracht der derzeitigen Problematik doch zumindest dikutierenswürdig. Der derzeitige Markt scheint auf jeden Falll eher panisch zu reagieren und wer die Preispolitik bestimmt .... ich bin mir eigentlich sicher, dass das nicht Regierungen sind: die allerorten zu verzeichnende Hilflosigkeit spricht doch dagegen. Die Konzeptlosigkeit unserer Politiker deutet doch eher auf hilflose Inkompetenz, Schwäche und Agonie hin. Deinen Optimismus, Dein grenzenloses Vertrauen teile ich nicht. Ist doch wohl eher Zweckoptimismus oder gut Wetter machen.

Noch eine Frage: Warum wird eigentlich immer Die Welt Wissenschft eingeblendet? Gibt es keine anderen kompetenten Magazine?

Und wer ist SHINN???

  

Kunibert Hurtig

Donnerstag, den 28. 09. 2000 - 04:13 Click here to edit this post
Alexander Virchow: Zu den Ursachen des Korallensterbens:

Bei Shinn findet sich Folgendes:

Geology and Human Activity in the Florida Keys

Live corals on the east side of the Florida Keys are mysteriously dying and algae are taking over that eco-niche. U.S. Geological Survey (USGS) studies and mapping of the Keys and the reef tract suggest that a number of natural factors, combined with effects of human activity, may contribute to the corals' demise. A complete geological study of this ecosystem would provide the kind of information environmental managers need to determine the extent of damage to reefs resulting from human activity.

Coral Mortality and African Dust

Question: Why have coral reefs that are bathed in clear oceanic waters throughout much of the Caribbean suffered algal infestation, coral diseases, and near extinction of herbivorous sea urchins almost simultaneously during the 1970s, 1980s, and early 1990s? Wer hat das denn zu der Zeit beobachtet? The best known factors detrimental to coral reefs include sewage, run-off from land, dredging, UV light, etc. These factors do not apply for many affected reefs where human population is low. Is there an alternative way to spread nutrients and diseases?

Observations Increasing aridity and desertification in northern Africa began in the mid-1960s, was exacerbated in the 1970s and 1980s, and then began to decline in the 1990s. Is it circumstance that coral reef declines occurred during the same period as desertification? Various peaks in the dust record, at Barbados and elsewhere in the western Atlantic (Prospero and Nees, 1986), coincide with benchmark events on reefs throughout the Caribbean.(courtesy of Prospero, 1997)with known coral reef perturbations.


einige Vermutungen

Was wir dort sehen sind aber hauptsächlich Bilder aus dem mediteranen Raum. Dieses Sterben wird aber doch eher mit Überdüngung durch menschliche Einträge in Verbindung gebracht. Diese Studie oder besser der Versuch dazu erscheint mir etwas unseriös. Als wolle die amerikanische Regierung davon ablenken, dass die Summe aller menschliche Einträge in die Ökosphäre durch natürliche Prozesse ja eigentlich überdeckt wird.

  

Kunibert Hurtig

Samstag, den 30. 09. 2000 - 21:00 Click here to edit this post
AAAAAAAAAAAAlllllllleeeeeeeeexaaaaaaaadeeeeeer? Wo bist duuuuuuuuuuuuu?

  

Alexander Virchow

Sonntag, den 01. 10. 2000 - 08:42 Click here to edit this post
Nun, ich hatte eine Quelle verlinkt, die natürliche Faktoren für Korallensterben betont.

Du hast eine andere Quelle verlinkt, die die Gewichte anders setzt. Da jeweils von verschiedenen Regionen die Rede ist, wüßte ich selbst auf Krampf nicht, worüber man nun unbedingt zu disktieren hätte.

Ich kann beide Quellen sehr gut so stehen lassen.

  

Kunibert Hurtig

Montag, den 09. 10. 2000 - 19:48 Click here to edit this post
Nun, ich hatte eine Quelle verlinkt,

DU!!! Alex verlinkst doch gar nichts! Du bist eine reproduktive NULL, ein repeater, wie wir das in der Netzwerktechnik sagen, ein -Durchreicher, INPUT=OUTPUT, dazwischen keine Verarbeitung. Mann bist Du arm. Bring mal was, Mann, bring endlich mal was

  

Kunibert Hurtig

Samstag, den 11. 11. 2000 - 06:11 Click here to edit this post
Zitat Spiegel vom 11.11.2000:

Ökologen und Klimatologen um John Caspersen von der Princeton University (New Jersey) ermittelten in fünf Staaten an der Ostküste der USA, dass die Wachstumsförderung durch CO2-"Dünger" aus der Luft nur mit 2 bis 4,4 Prozent an den so genannten Kohlenstoffsenken beteiligt sind. Das Ergebnis ist im Wissenschaftsmagazin

WIE WAR DAS MIT DEN KOHLENSTOFFSENKEN???

  

Suzanne Schmidt

Samstag, den 11. 11. 2000 - 11:52 Click here to edit this post
(Aus urheberrechtlichen Gründen: Link zum Artikel.)

  

Kunibert Hurtig

Sonntag, den 12. 11. 2000 - 13:10 Click here to edit this post
Suzanne, Du machst mich ja richtig verlegen ......

  

Kunibert Hurtig

Sonntag, den 26. 11. 2000 - 01:22 Click here to edit this post
Weltklima Konferenz: ein Desaster

Man höre, man staune: Länder mit reichem Waldbestand sollten eine Gutschrift auf den Ausstoss klimaaktiver Gase - also CO2 - erhalten. Der Vorschlag der USA ist an Dummheit nicht zu übertreffen und spiegelt im Grunde genommen das intellektuelle Niveau der Komödie um die Präsidentenwahlen der letzten Wochen wieder. Ein Land ohne Veranwortungsbewusstsein, ausschliesslich dem eigenen hemmunglosen Sozial- und Kapitaldarwinismus verpflichtet, geführt von einer jüdischen Elite, deren Intelligenz ausser Zweifel steht; aber gerade darum sei gefragt, was das Ziel dieser Kurzsichtgkeit ist.

Unterstützt von Kanada, dessen Waldbestand ausser Zweifel steht und das sich durch massive Einwanderungsbemühungen anheischig macht, zu einer "richtigen" Industrienation zu werden. Allerdings sind sie sich auch nicht zu schade, durch unkontrolliertes Abholzen eben dieser Wälder einen wesentlich Beitrag zur CO2-Vermehrung in der Athmosphäre beizutragen. Was solls auch?, man hat ja schliesslich nur ca. 30 Mio Einwohner ... wer sind wir schliesslich, wollen wir doch auch mal was werden.

Japan, bekannt durch einen postkolonialen Rigoroskapitalismus, bläst natürlich in das amerikanischen Horn. Zwar ist der Waldbestand auf der Insel nicht allzu dicht, es ist ja schliesslich gebirgig, aber man könnte ja mit einigen Dutzend milliarden Dollar - finanziert natürlich - einen gewissen Teil der kanadischen Waldbestände aufkaufen oder anpachten, sagen wir auf 100 Jahre, und sich dieses dann aufs Klimakonto gutschreiben lassen.

Australien, die Wüstenei, wirtschaftlich abhängig von den USA und Japan hat eigentlich keine andere Möglichkeit, als den Blasebalg der amerikano-nipponischen Orgel mit zu bedienen. Was solls also?

Dieser Klimagipfel zeigt massiv, dass isolierte Aktionen, wie sie von der EU und deren Staaten proklamiert und teilweise auch durchgeführt werden, eigendlich nicht viel bringen. Die USA als Verursacher von ca. 25% aller CO2 Emissionen sind nicht bereit, ihre Bevölkerung dergestalt auf die kommende Katastrophe einzustimmen, dass das Gross der Menschen beginnt, über das eigene Verhalten nachzudenken. Wie auch? Stehen doch ca. 50% der Bevölkerung mal gerade auf der Bildungs- und Bewusstseinsstufe von 11 Jährigen.

Und in diesem Zusammenhang entlarven sich doch die Bemühungen einen Handel mit CO2 - Emisionen auf die Beine zu stellen als das perverse Spiel des oben angesprochenen Kapitaldarwinismus. Es scheint ein Krieg zu sein, der dort stattfindet. Man erpresst nicht nur die Recoursen der Armen der Dritten Welt zu Spottpreisen, um das eigene "Wachstum" zu garantieren, nein, man will durch massive Einschränkungen bei der Energieerzeugung Schranken der Entwicklungsmöglichkeiten überhaupt aufbauen.

Es scheint, dass sich der Raubbau an Natur und Ökologie nur in ein demokratisch legitimiertes Gewand kleiden muss, um nicht als verbrecherisch entlarvt zu werden. Alle Bemühungen sind ad absurdum geführt und das Verhalten und Verlangen der verschiedenen Nationen ist ein Spiegel der sozialen Reife, des intellektuellen Niveaus und des ökologischen Bewusstseins von deren Bevölkerungen.

In diesem Zusammenhang dürfen doch die hier im Forum schon mal geäußerten Hoffnungen, über den Preis der Energien werde sich das alles regeln lassen, als verfehlt betrachtet werden. Diese Hoffnungen werden sich nicht erfüllen.

  

MrStupid

Montag, den 27. 11. 2000 - 16:16 Click here to edit this post
Immer mit der Ruhe! Wenn die USA in ein paar Jahrzehnten in Sachen Umwelttechnologie mit Europa gleichgezogen hat, dann wird irgend ein amerikanischer Wissenschaftler ganz überraschend feststellen, daß es ein Klimaproblem gibt und die USA wird vom Rest der Welt unter Androhung militärischer Gewalt die Einführung umweltfreundlicher Technologie fordern. In Sachen Menschenrechte haben wir dieses Spiel ja schon erlebt.

  

Kunibert Hurtig

Dienstag, den 28. 11. 2000 - 12:31 Click here to edit this post
.... ganz überraschend feststellen, daß es ein Klimaproblem gibt ...

Bist Du sicher dass sie in einigen Jahrzehnten noch etwas auf die Beine stellen können? Vielleicht lutschen sie die ausgelaufenen Patente aus .... Es gibt amerikanische Soziologen, die einen krassen Niedergang als unmittelbar bevorstehend ansehen. Es gäbe viel zu tun, warten wir's ab

  

Alexander Virchow

Dienstag, den 28. 11. 2000 - 12:35 Click here to edit this post
Es gibt amerikanische Soziologen, die einen krassen Niedergang als unmittelbar bevorstehend ansehen.

Damit würde dann ja auch der Energieverbrauch drastisch zurückgehen. Müßte Dir doch recht sein.

Tja.

  

Kunibert Hurtig

Freitag, den 01. 12. 2000 - 12:53 Click here to edit this post
Müßte Dir doch recht sein.

Aber hallo, und nicht nur dass ... es ist einfach eine traumhafte Vorstellung wenn McD's Friteusen nicht mehr dampfen .. oder so.