Archivieren bis zum 13. November 2000

High Debate: Wissenschaft: Gentechnologie : Stammzelltherapie : Archivieren bis zum 13. November 2000
  

Alexander Virchow

Freitag, den 02. 06. 2000 - 22:24 Click here to edit this post
Na also, es geht doch:

Erwachsene Stammzellen bilden neue Organe

Schwedische Forscher finden mögliche Alternative zur ethisch umstrittenen Nutzung von Embryo-Zellen

Von Claudia Ehrenstein

Stockholm — Auch erwachsene Stammzellen sind geeignet, um Gewebe und Organe im Reagenzglas zu züchten, berichten schwedische Forscher vom Karolinska-Institut in Stockholm in der heutigen Ausgabe des US-Wissenschaftsmagazins „Science“. Sie hatten neuronale Stammzellen aus dem Hirn vom Mäusen isoliert und in Mäuseembryonen injiziert. Dort entwickelten sich die noch weitgehend unspezialisierten Stammzellen zu einer Vielzahl verschiedener Zelltypen.
Diese Fähigkeit könnte dazu beitragen, ethische Probleme bei der Gewinnung von Stammzellen für die Humanmedizin zu lösen. Bislang sah es so aus, als führe der Weg zu neuen Geweben und Organen für Transplantation ausschließlich über Embryonen. Nach den ersten Teilungen der Eizelle besitzt noch jede einzelne Zelle die Fähigkeit, sich zu jedem beliebigen Zelltyp zu entwickeln. Aus einer embryonalen Stammzelle kann sich aber auch noch ein vollständiges Lebewesen entwickeln. Daher sind entsprechende Experimente mit embryonalen Stammzellen des Menschen nicht nur in Deutschland verboten. In den USA zum Beispiel dürfen allein private Einrichtungen entsprechende Forschungen durchführen.

In erwachsenen Organismen finden sich zwar auch noch Stammzellen, ihre Fähigkeit zur Differenzierung, so nahmen die Forscher bislang jedoch an, ist sehr begrenzt. Sie beschränke sich darauf, sich zum Zelltyp der jeweiligen Umgebung zu entwickeln: Aus Stammzellen in der Leber werden verschiedene Typen von Leberzellen, aus Stammzellen im Hirn entwickeln sich verschiedene Typen von Nervenzellen.

Bereits im vergangenen Jahr hatten italienische Forscher gezeigt, dass Stammzellen aus dem Hirn von Mäusen im Knochenmark beginnen, Blutzellen zu produzieren. Die schwedischen Forscher bestätigen nun mit ihren Experimenten die Vermutung, dass erwachsene Stammzellen ihre Programmierung löschen und völlig neue Funktionen entwickeln können. Je nachdem, in welchen Bereich des Embryos sie die neuronalen Stammzellen injizierten, entwickelten sie sich zu Herz-, Lungen-, Darm-, Leber- oder Nervenzellen.

Offensichtlich reagierten die Stammzellen auf bestimmte Signale aus ihrer Umgebung, vermuten die Forscher. Wenn es gelingt, diese Signale zu entschlüsseln, könnte es in Zukunft möglich sein, gezielt bestimmte Gewebe zu züchten, ohne dafür embryonale Stammzellen verwenden zu müssen. Es komme darauf an, die einzelnen embryonalen Genprogramme während der Schwangerschaft zu kennen und dieses „embryonale Potenzial“ zu nutzen, meint Professor Johannes C. Huber, Reproduktionsmediziner und Theologe an der Universität Wien.

Die schwedischen Forscher wollen nun das Differenzierungspotenzial von Stammzellen aus anderen Organen untersuchen. Doch auch wenn die erwachsenen Stammzellen einen Ausweg aus dem ethischen Dilemma der Stammzelltherapie aufzeigen, wird sich die Forschung mit embryonalen Stammzellen nicht ganz vermeiden lassen. Sie ist notwendig, um jene Genprogamme zu entschlüsseln, die während der Schwangerschaft die Ausbildung der einzelnen Organe steuern.

  

Alexander Virchow

Freitag, den 02. 06. 2000 - 22:32 Click here to edit this post
Dieser Weg ist natürlich besser, als der über embryonale Stammzellen. Nicht wegen irgendwelcher ethischer Bedenken, solche sehe ich nicht.

Sondern vielmehr, weil für jeden Patienten damit Therapeutika und Organe aus eigenem Körpergewebe generiert werden kann.

Die häßliche Immunproblematik, das Abstossen körperfremder Transplantate, ist also wegfallend.

  

Alexander Virchow

Dienstag, den 01. 08. 2000 - 14:16 Click here to edit this post
JUBEL, JUBEL, JUBEL!

Nicht frei von Polemik, berichtet WeltOnline:

Englische Forscher wollen Menschen als Ersatzteillager züchten

Damit wird dann endlich auch in Europa das normal, was in den USA längst selbstverständlich ist.

  

Alexander Virchow

Dienstag, den 01. 08. 2000 - 14:19 Click here to edit this post
Das Aphrodite-Projekt

Ähnlichkeiten mit Projekt Genesis sind alles andere als zufällig.

  

Alexander Virchow

Mittwoch, den 02. 08. 2000 - 12:41 Click here to edit this post
Neue Leberzellen aus dem Knochenmark

Wissenschaftler wollen ethisch umstrittene Nutzung von embryonalen Stammzellen möglichst umgehen

  

Alexander Virchow

Montag, den 14. 08. 2000 - 16:34 Click here to edit this post
Therapeutisches Klonen im Tierversuch erfolgreich

Auf dem Weg zur Züchtung von körpereigenen Organen oder Organteilen sind Wissenschaftler einen großen Schritt vorangekommen: Australischen Forscher gelang es erstmals, aus klonierten Körperzellen von Mäusen embryonale Stammzellen zu gewinnen, die zu gewünschten Gewebetypen heranwuchsen.

  

Alexander Virchow

Montag, den 14. 08. 2000 - 18:42 Click here to edit this post
US-Universität: Menschliche Stammzellen per Kurierdienst

  

Alexander Virchow

Samstag, den 09. 09. 2000 - 14:57 Click here to edit this post
Forscher verjüngen Hirnzellen

Neue Technik zur Züchtung von Stammzellen entwickelt - Erfolgreiche Tierexperimente

  

Alexander Virchow

Freitag, den 06. 10. 2000 - 01:06 Click here to edit this post
Enzyme „verjüngen“ ausgereifte Körperzellen

Neue Untersuchungen zeigen, dass natürliche Vorgänge die Zelldifferenzierung aufheben können

  

Alexander Virchow

Samstag, den 07. 10. 2000 - 11:51 Click here to edit this post
DARAUF HABE ICH LANGE GEWARTET!

Für andere hingegen mag es eine Sensation sein.

Enzym löst Blockade im Erbmaterial

Das Klonieren von Tieren, das bislang nur in wenigen Fällen erfolgreich ist, könnte bald viel öfter gelingen. Forscher der Firma Sangamo BioSciences in Richmond/Kalifornien haben ein Enzym mit der Bezeichchnung ISWI identifiziert, das wesentlich dazu beiträgt, den Kern einer ausdifferenzierten Zelle gleichsam wieder in einen jungfräulichen Zustand zu versetzen. Es hilft beim Löschen des Differenzierungszustandes und erleichtert so den Neubeginn embryonaler Entwicklungsvorgänge. Die Forscher haben das Enzym aus dem Kern unbefruchteter Eizellen des Krallenfrosches isoliert ('Science', Bd. 289, S.2360). Unter seinem Einfluß lösten sich im Kern ausdifferenzierter Zellen fast alle Proteinkomplexe vom Erbmaterial, die an einer Steuerung von Genaktivitäten beteiligt sind. Außerdem verschwanden bestimmte Strukturelemente des Chromatins, des Verpackungsmaterials der DNS. Auch ein spezieller Transkriptionsfaktor, der die Aktivierung bestimmter Gene steuert, löste sich vom Erbmolekül.


Quelle FAZ, S. N4, 4.10.00

Mich würde darüberhinaus interessieren, ob ISWI direkt oder indirekt auch Telomerase-aktivierend wirkt. Falls also jemand Zugriff auf die Quelle hat, wäre ich für weitergehende Auskunft sehr verbunden.

  

Alexander Virchow

Mittwoch, den 01. 11. 2000 - 16:03 Click here to edit this post
Außerordentlich bemerkenswert:

Menschliche Stammzellen in Schaf-Föten transplantiert

Immunabwehr der Tiere zeigt keine Reaktion

....

Sie waren sogar an der Wundheilung beteiligt. Überrascht hat die Forscher, dass die menschlichen Zellen auch noch ein Jahr nach der Transplantation nachzuweisen waren und das Immunsystem der Schafe keine Abstoßungsreaktion zeigte.

  

Alexander Virchow

Donnerstag, den 09. 11. 2000 - 09:00 Click here to edit this post
Kommt Stephen Hawkings wieder auf die Beine?

  

Alexander Virchow

Donnerstag, den 09. 11. 2000 - 09:05 Click here to edit this post
Ich möchte an dieser Stelle daruf hinweisen, daß durchaus intelligente Leute des öfteren in Vortrag bringen, extreme Langlebigkeit (biologische Unsterblichkeit) wäre für lange Zeit nicht zu erreichen.

Ich muß wirklich sagen, daß ich für diese Auffassung kaum mehr Spielraum sehe.

Alle notwendigen Möglichkeiten sind grundsatzlich gegeben. Wir müssen sie nur noch tiefer verstehen lernen.

  

Arno

Donnerstag, den 09. 11. 2000 - 11:29 Click here to edit this post
Ich sehe bei biologischer Langlebigkeit auch eher soziale Probleme. Sowohl auf gesellschaftlicher Ebene, aber auch auf persönlicher. Die ersten Menschen, die sich künstlich extreme Langlebigkeit verschaffen, werden sehr reiche und meines Erachtens auch aus dem seelischen Gleichgewicht geratene sein. Die meisten Menschen wollen doch gar nicht unsterblich sein. Das Ziel muss doch heißen, gesund alt zu werden. Der Wunsch nach Unsterblichkeit ist mir unheimlich.

  

MrStupid

Donnerstag, den 09. 11. 2000 - 13:43 Click here to edit this post
Der Wunsch nach Unsterblichkeit ist mir unheimlich.

Üblicherweise dauert es 30 bis 35 Jahre bis zum Abschluß der Habilitation. Danach bleiben einem Professor nur noch weitere 30 bis 35 Jahre, bevor er in den Ruhestand versetzt wird. Dieses Verhältnis durch eine Verlängerung der Lebenserwartung verbessern zu wollen ist keineswegs unheimlich und dies ist nur eines von vielen Beispielen.

  

Alexander Virchow

Donnerstag, den 09. 11. 2000 - 13:54 Click here to edit this post
Ich sehe bei biologischer Langlebigkeit auch eher soziale Probleme. Sowohl auf gesellschaftlicher Ebene, ...

Der Gedanke ist nicht originell. Die Rentner verstopfen bereits heute die Lohnstreifen, kranke Alte sind ein echter Kostenfaktor. Deswegen haben wir zur Zeit schweren Reformbedarf im Gesundheits- und im Rentenbereich.

aber auch auf persönlicher. Die ersten Menschen, die sich künstlich extreme Langlebigkeit verschaffen, werden sehr reiche ...

Ideologischer Quatsch. Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit wird es keine Pille gegen den Tod geben, sondern ganz normale Therapien, die erst gemeinsam diesen Effekt haben. Heute lebt ein Diabetiker nicht mehr ab, morgen auf, übermorgen wird er geheilt. Zu niedrigeren Kosten, als denen, die lebenslange Therapie in Form von Insulin, Blutwäsche, Reha und Bekämpfung von Folgeschäden wie Blindheit etc. heute ausmachen. Analoge Lösungen wird es für alle degenerativen Krankheiten geben, flankiert von Krebsschutzimpfungen usw.

... und meines Erachtens auch aus dem seelischen Gleichgewicht geratene sein.

Aus den eben genannten Gründen ist auch dies falsch. Es wird sich nicht einmal die Frage stellen, ob man dies will. Es wird sich immer nur die Frage stellen, ob man den gegenwärtigen Krankheitszustand, die Verrottung eben, unbehandelt läßt.

Die meisten Menschen wollen doch gar nicht unsterblich sein.

Soso. Wollen die meisten das nicht? Dann wird sich das aber sehr schnell ändern. Spätestens, wenn diese mutmaßliche Mehrheit kompostiert ist.

Das Ziel muss doch heißen, gesund alt zu werden.

Soso. 'Muß' es das? Meinung statt Argument? Ein gewisser Sysop hätte seine Freude...

Außerdem meinst Du nicht 'alt'. Du meinst 'tot'. Welch ein Euphemismus.

Der Wunsch nach Unsterblichkeit ist mir unheimlich.

Da sind wir nahe dran.

Weil man Dir eingetrichtet hat, Abkratzen wäre eine tolle Sache. Und man hat es Dir aus zwei Gründen eingetrichtert: aus vermeintlicher Einsicht in scheinbare Notwendigkeit, wo also die hochhängenden Trauben ganz schnell sauer genannt werden, und aus der Tradierung des perversen Christentums, daß seine schädliche Wirkung - die früher durchaus eine positive gewesen sein mag - mit der Lüge auf den Weg bringt, das wahre Leben - wo die Geister schweben - begänne erst nach dem gelungenen, körperlichen Zerfall.

Näher, mein Gott, zu Dir!

Ne, da nehme ich lieber die letzte Ausfahrt. Und keine Sorge, irgendwann wird es wahrscheinlich auch Dich zertrümmern, auch bei gegebener, biologischer Unsterblichkeit. Allein schon unser Straßenverkehr bringt Dich im Schnitt alle zweihundert Jahre einmal um.

  

Arno

Donnerstag, den 09. 11. 2000 - 14:08 Click here to edit this post
Ist es so abartig, dass ich mein Leben so akzeptiere wie es ist? Andere Leute mögen ihre Gründe haben, dass sie ihres verlängern wollen. Aber das bedeutet auch, dass sie ihr bisheriges Leben nicht aktzeptieren. Unter anderem das meine ich mit aus dem seelischen Gleichgewicht.
Alex, ganz konkret: Wann willst du anfangen, dein Leben so deiner Lebenserwartung anzupassen, dass du glücklich damit bist?

  

Alexander Virchow

Donnerstag, den 09. 11. 2000 - 14:19 Click here to edit this post
Ist es so abartig, dass ich mein Leben so akzeptiere wie es ist?

Schon wieder ein Euphemismus. Du sagst 'Leben' wo Du 'Tod' meinst. Orwell hätte seine Freude...

Andere Leute mögen ihre Gründe haben, dass sie ihres verlängern wollen. Aber das bedeutet auch, dass sie ihr bisheriges Leben nicht aktzeptieren.

Es ist herrlich, wie solche Sätze völlig begründungsfrei daherkommen. Wenn einer gerne lebt, warum sollte der damit aufhören wollen?

Unter anderem das meine ich mit aus dem seelischen Gleichgewicht.

Ich halte eher Deine Position für 'aus dem Gleichgewicht geraten'.

Der Gedanke, 30 Jahre wären zu kurz, 200 aber zu lang, der hebt auf nichts anderes ab, als auf den Status Quo. Konservativismus im schlechtesten Sinn des Wortes.

Alex, ganz konkret: Wann willst du anfangen, dein Leben so deiner Lebenserwartung anzupassen, dass du glücklich damit bist?

Völlig unerhebliche Polemik. Du behauptest, Glücklichsein befördere Ableblust. Ich finde schon die Idee pervers.

  

Alexander Virchow

Donnerstag, den 09. 11. 2000 - 14:22 Click here to edit this post
Ganz allgemein möchte ich Dir nahelegen, nie wieder einen Arzt aufzusuchen. Mit faulenden Zahnstümpfen, ein paar Würmern und einem unbehandelten Krebs steigt Deine Lebensfreude bestimmt bald bis Anschlag Oberlippe. Das konkrete Erleben der Natur soll doch regelmäßig diesen Effekt haben......

Auch nicht recht?

Komisch.

  

Alexander Virchow

Donnerstag, den 09. 11. 2000 - 14:38 Click here to edit this post
Und noch eines: während ich auf Deine Argumente detailliert eingehe, beläßt Du es bei Verlautbarungen.

Naja.

  

Arno

Donnerstag, den 09. 11. 2000 - 15:42 Click here to edit this post
Ich akzeptiere tatsächlich den Tod als elementaren Bestandteil des Lebens. Ich habe keine Angst vor dem Altern und ich habe keinen Angst vor dem Tod. Das alles völlig ohne Religion. Den Wunsch nach Unsterblichkeit sehe ich in einer Linie mit dem Wunsch nach größeren Titten. Nach so einer Operation mag manches anders sein, aber nicht besser.
Die Leute werden älter und müssen daher länger arbeiten. Das wird schon jetzt nicht akzeptiert.

Leben nur mit Krankheit zu assoziieren spricht eher gegen dich.
Und zum Trenne deiner Argumente von bloßer Aggression hatte ich keine Lust.

  

Alexander Virchow

Donnerstag, den 09. 11. 2000 - 18:03 Click here to edit this post
Ich akzeptiere tatsächlich den Tod als elementaren Bestandteil des Lebens.

Ich wünsche Dir dabei viel Vergnügen.

Und zum Trenne deiner Argumente von bloßer Aggression hatte ich keine Lust.

Tut mir leid, daß ich kein Kuschelkissen für Dich habe.

Ich finde es hochgradig lächerlich, wenn die Leute etwas gegen jeden konkreten Tod haben, aber sehr viel für den abstrakten.

Auch ist Dir der Kern der Sache entgangen: Du mußt Dich konkret gegen diverse normale Therapien entscheiden, sonst bist Du quasi schon unsterblich.

Ich fürchte nur, die Leute werden darüber so lachen, wie sie heut schon über die Blutspendeverbotsspinner lachen.

  

Alexander Virchow

Freitag, den 10. 11. 2000 - 11:18 Click here to edit this post
Die meisten Menschen wollen doch gar nicht unsterblich sein.
Noch ein kleiner Nachtrag: Erzähl sowas bitte nicht den meisten Menschen. Moslems und Christen würden sich ohne Unsterblichkeit & Paradies ziemlich verarscht fühlen.

  

Peter Schmid

Montag, den 13. 11. 2000 - 22:01 Click here to edit this post
Natürlich will jeder die beste medizinische Versorgung und vielleicht auch ein dadurch verlängertes Leben; -aber Alex, willst Du es meinen Urenkeln wirklich zumuten sich von Dir in 200 Jahren wegen ihrer Meinung zerreissen zu lassen?!

Und auch wenn ich jetzt Deinen Traum von Unsterblichkeit zerstöre: Bis Du Kompostfähig bist wird die Wissenschaft noch nicht weit genug sein um Dir eine Lebensspritze zu geben! Da wette ich mit Dir! Und der Quatsch mit Krebsschutzimpfungen... KEIN Mensch weiß wie wir eines Tages den Krebs schlagen werden! Es gibt gute Ansätze, Gewißheit aber noch nicht.
Und wie man die Zellen in einem komplexen Organismus dazu bringen könnte weiterzuleben anstatt nach der soundsovielten Teilung abzunippeln, dafür hat man noch nicht mal gute Ansätze. -Mal von ein paar Labormäusen abgesehen.
Nichtsdestotrotz wünsche ich Dir lieber Alex ein gesundes, glückliches, langes Leben! -Nur sei nicht überrascht wenns denn doch schneller vorbei ist als gedacht...

  

Alexander Virchow

Montag, den 13. 11. 2000 - 22:16 Click here to edit this post
aber Alex, willst Du es meinen Urenkeln wirklich zumuten sich von Dir in 200 Jahren wegen ihrer Meinung zerreissen zu lassen?!

Sicher.

Im Übrigen halte ich Deinen Pessimismus für linear. Die Entwicklung läuft aber eher exponentiell ab.

Wart's halt ab. Letztlich ist es eh scheißegal. Nur interessanter wär's schon.