    Christine Mell von Mellenheim | Montag, den 04. 09. 2000 - 17:24  intellegenzia intellekt du holdes weib wie weit sind wir gekommen? dass kommen immer nur das eine meint und schwanzgeburten uns're köpfe entern? ein weib muss sein die kopfgeburt was traurig ist doch nicht zu ändern wer andres zu beweisen hätte der tu's mir an mein lieber mann |
    Wolfgang Wilholm | Montag, den 04. 09. 2000 - 17:39  du holdes weib dein geistger odem gewinnt substanz und führt mit worten des reimes tanz. |
    Christine Mell von Mellenheim | Donnerstag, den 07. 09. 2000 - 14:48  weibsgemächt die holde werd ich geben dir - doch wird das wohl ein harter tanz... dein beutel voll des schleimes trachtet eindruck nur zu schinden. mag sein, dies dünkt mir falsch... was immer es auch sei: der intellekt des manns versiegt kommt in das spiel des weibes arsch! |
    Alexander Virchow | Donnerstag, den 07. 09. 2000 - 15:04  Welcher Intellekt? *ungläubig baumelnder Blick* |
    Christine Mell von Mellenheim | Donnerstag, den 07. 09. 2000 - 17:05  Alex-San, die Frage ist: baumelt wahrhaftig der Blick oder was ganz was anderes?! |
    Alexander Virchow | Donnerstag, den 07. 09. 2000 - 17:14  Weibsgemächt - Schüttel(frost) Der eine baumelt am Strick, und manchmal des anderen Blick. |
    Wolfgang Wilholm | Donnerstag, den 07. 09. 2000 - 17:18  bei weib und reim ist meistens ein automatischer reflex das dabei schleim zustande kommt wenn er dann entdeckt wird dauert es nicht lange und alles ist für'n arsch doch kein schwanz ist so hart wie das leben ob baumelnd oder nicht |
    Christine Mell von Mellenheim | Donnerstag, den 07. 09. 2000 - 17:37  blickstricker wenn blicke, des schweifens müde beginnen träge zu baumeln nichts mehr erhaschend bald den erdboden küssend mit schleimigen spuren schneckengleich den boden zeichnend so ist es besser ihn hart zu machen solang er lebt als dem baum das elt zu paaren oder um dem strick eine neue windung zu geben ein neuer versuch um den schwanz nicht um den hals denn das eine hält hart das andre macht weich das eine der moment das andre die ewigkeit |
    Wolfgang Wilholm | Montag, den 11. 09. 2000 - 15:40  kurz gesagt Vollmondmontagfünfstundenschlafmitschwerenaugenversuchtdiesonnezuingnorierendasdieaugenmüdesindundvergisstganzdasderkörperseineruhebraucht durchdieseignoranzentstehendannunendlichlangewortgebilde |
    Christine Mell von Mellenheim | Donnerstag, den 14. 09. 2000 - 11:13  mondkalb scheinst mir aufs bett vollmond leuchtest bis in mein hirn mein körper ist müde doch mein geist ist wach bin aufgewühlt und will doch schlafen ich verfluche dich vollmond weil du stärker bist weil du immer gewinnst und ich dein mondkalb bin |
    Alexander Virchow | Donnerstag, den 14. 09. 2000 - 12:06  Jägerins Mondtag Dein weiches Fell sträubt sich behaglich Dein Fangzahn blitzt Es gibt sowenig Jäger und soviel Beute Wenn der Mond scheint auf die Pfütze von Blut das aus dem Hals des Menschen läuft den Du soeben zu seinem Herrn befohlen hast gehst Du durch die nächtlichen Straßen Manhattens und bist glücklich |
    Christine Mell von Mellenheim | Donnerstag, den 14. 09. 2000 - 14:23  WOW |
    Wolfgang Wilholm | Dienstag, den 19. 09. 2000 - 09:01  abnehmende monde abnehmende monde geben strahlen empfängern den schlaf zurück aufgewühlte geister sortieren und ordnen ihre gedanken gequälte seelen werden besänftigt kommen zur ruhe das heulen all derer wird leiser verstummt langsam bis zum nächsten mal |
    Christine Mell von Mellenheim | Montag, den 02. 10. 2000 - 15:43  gebunden – ungebunden du siehst mich an und strenge spricht aus deinen augen ich senke meinen blick du sagst, ich soll mich setzen auf den stuhl aus eisen das metall ist kalt auf meiner haut und ich wage nicht, aufzublicken weil du es mir nicht erlaubt hast ich warte auf das, was du als nächstes tust meine erregung steigt meine möse wird feucht meine lider sind gesenkt der erste strick legt sich um meine linke fessel und verbindet mich mit eisen der zweite strick schmiegt sich um rechte beine meins und das des stuhls der dritte strick vereinigt meine hände mit dem kalten hinterteil des möbels meine lider sind gesenkt ich beiße mir auf die lippen um nicht zu stöhnen du hast es nicht erlaubt der vierte strick bndet mir die brust meine nippel sind hart und du bearbeitest sie noch mit deiner zunge deinen händen ich bin so geil, ich möchte schreien doch du stopftst mir den mund mit deinem schwanz ich bin ein braves mädchen ich mache, was du gern hast und bekomme dein lob mit worten und mit taten du löst die stricke schickst mich aufs bett befiehlst mir zu wixen und kurz bevor ich explodiere sagst du „stopp!“ ich sterbe, wenn du mich nicht fickst jetzt doch erst muß ich antworten auf deine frage „willst du meinen schwanz?“ kaum bekomme ich die luft zusammen für mein gehauchtes „ja, bitte!“ und endlich kommst du zu mir stößt deinen schwengel in mich daß ich vergehen könnte vor lust aufreißen möchte ich mich für dich um dich ganz in mir aufzunehmen nicht tief genug kannst du sein nicht weit genug kannst du gehen die grenzen zerfliessen zwischen unseren leibern ich weiß nicht mehr wo ich aufhöre und nicht mehr, wo du anfängst ich spüre mich nicht mehr nur noch dich nur noch dich nur noch dich! |
    Alexander Virchow | Montag, den 02. 10. 2000 - 16:24  Lassen Sie sich bitte einen Termin geben. Zügig. *Reitpeitsche klopft im Takt gegen ... egal.... gegen eben* |
    Alexander Virchow | Montag, den 02. 10. 2000 - 16:27  (Ein Glück, daß wir von diesem Mormonenserver runter sind....) |
    Wolfgang Wilholm | Montag, den 02. 10. 2000 - 16:36  ein wahrer Meister befiehlt und bittet nicht. |
    Alexander Virchow | Montag, den 02. 10. 2000 - 16:43  Aus dem Weg, Wicht! |
    Steven Bollinger | Montag, den 02. 10. 2000 - 19:55  Hey Christine, das war guuuut!! die grenzen zerfliessen zwischen unseren leibern ich weiß nicht mehr wo ich aufhöre und nicht mehr, wo du anfängst Dieses Gefuehl kenne ich, des Grenzenzerfliessens, die ehrliche Verwirrung darueber, wer denn wer ist, das ploetzliche Verschwinden waehrend der Leidenschaft von 50 oder so ueberfluessig scheinenden IQ-Punkten... Und alldas mit der grausamen Strenge und so: ...ich beiße mir auf die lippen um nicht zu stöhnen du hast es nicht erlaubt... --wirklich geil! Wolfgang: ein wahrer Meister befiehlt und bittet nicht. Haehaehaehaehae. So einfach ist das nur in der Einbildung -- nie in der Realitaet. |
    Steven Bollinger | Montag, den 02. 10. 2000 - 20:34  Zu Christines huebschem Gedicht faellt mir auch ein Zitat aus Woody Allens "Sleeper" ein: "Do you think that sex is dirty?" "Only if you're doing it right." |
    Wolfgang Wilholm | Mittwoch, den 04. 10. 2000 - 10:07  Hallo jungs, ein meister weiß wovon er spricht Heil Discordia! |
    Christine Mell von Mellenheim | Mittwoch, den 04. 10. 2000 - 10:14  So einfach ist das nur in der Einbildung -- nie in der Realitaet Noch nie Master and Servant gespielt, Steve? ein meister weiß wovon er spricht Hier spricht der wahre connaisseur. |
    Alexander Virchow | Mittwoch, den 04. 10. 2000 - 10:22  Hier spricht der wahre connaisseur. (Seltsam. Dieses Wort begegnet mir dieser Tage im Stundentakt.) |
    Christine Mell von Mellenheim | Mittwoch, den 04. 10. 2000 - 17:25  Tja, seltsam, wie sowas dann doch immer wieder reinhaut auch bei sog. aufgeklärten Zeitgenossen. Habe meinen Meister allerdings schon gefunden - sorry, Jungs. Ähem: Hat jemand noch ein Gedicht in petto? |
    Steven Bollinger | Mittwoch, den 04. 10. 2000 - 21:57  (Dieser Beitrag ist kein Gedicht [sorry, Christine!], die Zeilenumbrueche sind lediglich der Lesbarkeit halber da.) Noch nie Master and Servant gespielt, Steve? Doch, doch -- gespielt eben. Das ist was ich meinte mit dem Unterschied zwischen Einbildung und Realitaet: dass S&M, wenigstens in meiner Erfahrung, ein Spiel ist. Fuer mich wird ein Meister oder eine Meisterin, der oder die sich und das Spiel uebertrieben ernst nimmt, schnell laecherlich, ein Sklave oder Sklavin, die es alles uebertrieben ernst nimmt, schnell langweilig. (Dein Gedicht gebunden - ungebunden, Christine, seis nochmal gesagt, fand ich weder laecherlich noch langweilig. Ganz im Gegenteil. Ich fand es sehr schoen.) Mir sind Leute interessanter, die beides spielen koennen, heute Top, morgen Bottom. Und uebermorgen weder noch. Aber das ist nur wie es bei mir ist, fuer jeden Mensch scheint die Sexualitaet ein wenig anders zu sein. Ich goenne Allen herzlichst ihre Spaesse. Ich bilde mir nicht ein, dass mein Sexuelleben niemandem laecherlich oder langweilig vorkommen wuerde -- aber, solange es nicht eine Partnerin von mir ist, warum sollte es mir ueberhaupt kuemmern, was ein anderer Mensch davon haelt? Christine: Tja, seltsam, wie sowas dann doch immer wieder reinhaut auch bei sog. aufgeklärten Zeitgenossen. Was, hat die Reaktion Dich wirklich ueberrascht? Dein Gedicht hat einige von uns eben ein wenig rumgeworfen, es ist eben ein schoenes Gedicht. |