    Margret | Mittwoch, den 16. 08. 2000 - 22:34  Was ich nicht anstrebe, ist hier abgeschriebenes zu lesen. Wieso soll man denn hier was abschreiben? Wär hätte je hier was abgeschrieben? Und gar noch im SpOn? Der Weg geht aber oft in die umgekehrte Richtung, hähä. |
    Christine Mell von Mellenheim | Donnerstag, den 17. 08. 2000 - 08:22  Liebste Margret, ich meinte abgeschriebene Poesie, Liedtexte, whatsoever... Ach ja... |
    Christine Mell von Mellenheim | Donnerstag, den 17. 08. 2000 - 08:28  morgens, 8 uhr ich bin noch nicht ganz wach heute morgen weil ich's nicht sein will lieber weiterträume mag nichts zu tun haben mit klingelnden telefonen und piepsenden computern und leuten, oje also schalte ich kurz mal um auf eine andere wahrscheinlichkeit und kuschel immer noch mit dir unter einer decke |
    Christine Mell von Mellenheim | Donnerstag, den 17. 08. 2000 - 10:01  morgens 9.00 uhr ich werf' dich aus dem fenster, telefon und du, computer, dich baller ich zu klump mit meiner neuen pumpgun-anti-stress-software und du trottel, was willst du schon wieder?! lasst mich doch in ruhe mit euren problemchen draussen scheint die sonne und ich quäl mich hier blödsinniger broterwerb, wüsste echt was besseres womit ich mir jetzt die zeit vertreiben möchte aber wenn's heute so weiter geht wie ihr jetzt meint mir mitzuspielen dann knallt's, dann kracht's heute noch ha! wie ich mich d'rauf freue... |
    Alexander Virchow | Donnerstag, den 17. 08. 2000 - 10:13  (Unglückliche Massenmörder) (laufen auf ihren Overkill zu) (Ich tippe) (auf 12 Uhr) |
    Wolfgang Wilholm | Donnerstag, den 17. 08. 2000 - 10:33  Hallo zusammen etwas lyrik gefällig? alles Real realität ist wenn du glaubst du weisst was und irgend ein arschloch mit etwas mehr macht dir erzählen will das alles anders ist. |
    Christine Mell von Mellenheim | Donnerstag, den 17. 08. 2000 - 12:25  high noon schweiß rinnt von stirnen ächzen wird hörbar ardrenalingeschwängert die luft monitore erzittern leise im rhythmus der stampede das blut gerinnt in den adern es folgt die erlösung von allen qualen mit einem knall... ...die tür der kantine fällt laut ins schloss endlich hat jeder einen leberkäs |
    Wolfgang Wilholm | Donnerstag, den 17. 08. 2000 - 12:35  das alles wäre wäre es so gäb es da nicht ein einziges telefon das sich mit schrillem klingeln meldet und den leberkäs erkalten lässt. |
    Christine Mell von Mellenheim | Donnerstag, den 17. 08. 2000 - 12:35  irreal ist wenn du weißt du glaubst was oder einer im irgendwo ohne irgendetwas am arsch dir nichts erzählt von gleichem |
    Alexander Virchow | Donnerstag, den 17. 08. 2000 - 14:04  Vom physiologischen Schwachsinn des Weibes Von Kompro- und anderen Mißständen erschüttert bebt sein leidlich jugendlicher Körper. Gerührt - oder geschüttelt es stöhnt doch - so oder so. |
    Wolfgang Wilholm | Donnerstag, den 17. 08. 2000 - 14:05  wenn dann zu guter letzt irreales und reales aufeinander treffen ensteht über kurz oder lang etwas das man dann Wortsinn |
    Wolfgang Wilholm | Donnerstag, den 17. 08. 2000 - 15:16  nennt fehlt an dieser stelle natürlich |
    Ahara Canida | Donnerstag, den 17. 08. 2000 - 16:09  Das einzig reale Ist die Gewissheit Im Strudel des autogenen Wanhsinns gefangen zu sein. Dein Wahnsinn ist mir egal, Mein Wahnsinn ist mir heilig, Versuchst Du in meinem Strudel zu schwimmen Wirst Du sureal und ertrinkst ohne zu Existieren. (C) 2000, Ahara Canida |
    Ahara Canida | Donnerstag, den 17. 08. 2000 - 23:05  Hörst Du die Nacht fliessen, Sie kommt durch die Fenster Und füllt den Raum langsam aus schon ist der Boden ganz bedeckt Halt' mich fest, lass mich nicht allein auf dieser dunklen See Lass uns wie Schiffbrüchige auf einem Floss im Bett bleiben und warten dass die Sonne wieder aufgeht (C) 2000, Ahara Canida |
    Alexander Virchow | Donnerstag, den 17. 08. 2000 - 23:12  Siehst Du den Maurer fliesen, Er kam durch das Fenster Und füllt den Raum langsam aus Schon ist der Boden ganz bedeckt Halt' mich fest, lass mich nicht allein Auf dieser Baustelle Lass uns wie Schiffbrüchige auf einem Floß Im Bett bleiben und warten Bis das Klo wieder funktioniert. |
    Christine Mell von Mellenheim | Freitag, den 18. 08. 2000 - 09:45  die ewige nacht die nacht, sie rann dahin ohne grillengesänge ohne schwärmergezüngel wir hielten uns in zweisamkeit geborgen doch etwas war falsch schon in der traumwelt alles so seltsam farblos und leer bis das zeiteisen uns hierher zurückrief und mit tränenden augen wurden wir gewahr: die sonne hatte es verpasst aufzugehen |
    Wolfgang Wilholm | Freitag, den 18. 08. 2000 - 11:51  der düstere morgen im nicht licht des düsteren morgens glühen allein erinnerungen an leuchtend braune augen bringen etwas helligkeit in die seele um diesen morgen und seinen bastard tag vergehen zu lassen |
    Wolfgang Wilholm | Montag, den 21. 08. 2000 - 14:14  verdrehte verhältnisse und mehr brauner pöbel protestiert für seine rechte und gegen vermeintliche verleumdungen durch die medien. es ist der blanke hohn das ganze hat bei genauer betrachtung etwas bizarr komisches denn ausgerechnet vor der springerfestung maschieren sie auf um der welt zu zeigen wie dumm sie sind. die verleumder der antifa werden auf einmal zum verbündeten sogar in der "bild" werden sie angeriffen dabei ist es historisch gesehen noch gar nicht so lange her als genau dieses blatt die eikasernierung der wackersdorfgegner forderte. mein aufruf lautet: keine diskusionen mit nazis mehrere gebrochene rippen aus der vergangenheit sprechen dafür und keine duldung faschistischer aktivitäten im alltag denn wegsehen heißt akzeptieren |
    Wolfgang Wilholm | Dienstag, den 22. 08. 2000 - 10:01  kann es sein das sich gehirne nur dann aktivieren wenn weibsvolk anwesend ist kann es sein das lyrische worte nur dann fließen wenn sie vom schwanz gesteuert werden kann es sein das mann mit dieser ansicht nicht ganz falsch liegt wenn es wirklich so ist dann begrabe ich meinen Intellekt an der nächste straßenecke |
    Alexander Virchow | Dienstag, den 22. 08. 2000 - 10:07  (Das kann sein.) *Schaufel zuwerf* ;-) |
    Wolfgang Wilholm | Dienstag, den 22. 08. 2000 - 11:24  mit stahlbeton ? |
    Alexander Virchow | Dienstag, den 22. 08. 2000 - 11:27  Mit Stahlbeton und einem Eimer, bekleckert Fuß und Kopf sich einer. Schon fährt er nieder in die Gruft, dies U-Boot heißt nicht Nautilus. |
    Wolfgang Wilholm | Dienstag, den 22. 08. 2000 - 12:18  liegt der kahn dann auf dem grund sorgt der rost sofort für schwund |
    Alexander Virchow | Dienstag, den 22. 08. 2000 - 12:33  Abgeliebt, abgelebt _________________________________________________ Mit Schnellbeton und einem Eimer, bekleckert Fuß und Kopf sich einer. Schon fährt er nieder in Tiefe, die Bahn, sie scheint mir eine schiefe. Da bohrt er sich in Schlick und Schlamm, er fühlt schon längst sich nicht mehr klamm. Und die Moral von der Geschicht: Nur der Schwanz drängte zum Licht. |
    Wolfgang Wilholm | Dienstag, den 22. 08. 2000 - 13:33  nachgelebt von der moral gebeutelte schwänze sitzen in stahlbetonierten straßecafe's und drängen zum licht mit angetrocknetem schlick stinkendem schlamm am kragen sinnen sie über das leben und unter die schiefe bahn gratene artgenossen nach um zu keiner erkenntnis zu kommen |