| | Sonntag, den 13. 08. 2000 - 11:15 Der tiefere Sinn des Beitrages entzieht sich dem Auge des Betrachters. Wenn in Europa zusätzlicher Bedarf an Verschlüsselungsprogrammen besteht, so wird sich ein Anbieter finden. Und ehrlich: Dafür braucht es nicht viel technischen Sachverstand. Wer nun einen Kopierschutz für Software oder andere Daten nicht befürwortet, der befürwortet Raubkopien. Kann er gerne tun. Nur soll er es auch so sagen. Die deutschen Hersteller von DVD-Anlagen, Singulus und Steag Hamatech, entwickeln sich jedenfalls hervorragend.
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| | Sonntag, den 13. 08. 2000 - 21:08 Hallo Alexander Virchov, Ich finde Euer Forum gut. Ich hoffe ich störe nicht, jedenfalls habe ich das nicht vor. Das einzige was mir bei meinem ersten Rundgang aufgefallen ist war das Fehlen eines Impressums, das die Trägerschaft des Forums offenlegt. Wenn Ihr Gelegenheit dazu seht, ... . Macht sich gut ! Die Moderatoren sind mir zum Teil aus Diskussionen bekannt, auch an sie einen schönen Gruß, viel Freude und viel Erfolg mit der Idee eines eigenen Forums. Zu der Anmerkung > Wer nun einen Kopierschutz für Software oder andere Daten nicht befürwortet, der befürwortet Raubkopien. Kann er gerne tun. Nur soll er es auch so sagen. möchte ich wie folgt antworten. Am Verschlüsselungsverfahren für DVDs stört mich grunzätzlich erst einmal garnichts. Wer eine DVD abspielen will soll sie kaufen. Dies gilt jedoch leider nur mit einer kleinen Ausnahme. Dem Ländercode, den ich als eine Zumutung empfinden und von dem ich hoffe, daß er als Exporthemmnis möglichst bald wieder abgeschafft wird. In einer Zeit, in der man das Internet und die elektronischen Medien als völkerverbindende Errungenschaft feiert werden die Grenzen zwischen den Kulturen und Kulturkreisen plötzlich von Konzernen mittels Kryptographie neu gezogen. Toll ! Man stelle sich vor, der deutsche Gewerkschaftsbund würde per Gerichtsbeschluss einen Ländercode für Arbeitnehmer erwirken. Welch einen Aufschrei das wohl weltweit gäbe. Während das GATT zuungunsten europäischer Bauern und Nahrungsmittelproduzenten darüber wacht, daß südamerikanische Dollarbananen und nordamerikanisches Hormonfleisch und sowie das in den USA gentetisch manipuliertes Soja ungehindert Europa erreichen, wird im Bollwerk des freien Welthandels, in New York, ein dem Konsumenten von der Industrie verordnetes Handelshemmnis erster Ordnung, juristisch zur Einnahme verordnet. Nichts mehr von wegen Freiheit der Informationen. VW wird für etwas bestraft, womit Sony ungehemmt weitermachen darf. Für die künstliche Verhinderung des freien Wettbewerbs über Lädergrenzen hinweg. Bei VW geht es auch nicht darum, das Auto zu kopieren. Der Konsument soll Fahrzeuge, wie auch andere Güter und Dienstleistungen ungehindert auch aus dem Ausland beziehen dürfen. Gegen gutes Geld versteht sich. Nein der Welthandel soll nicht nur Konzernen offen stehen. Auch der Konsument soll die Wahl haben. Darum geht es mir, offen gesagt. Um gleiches Recht für alle. Auch für Konsumenten. Daß man Kryptokeys, etwa für Spielkonsolen von Sony oder Sega ia. für knapp 50 Euro beziehen kann, ändert daran nichts. Hier schleicht sich etwas ein, was dem Konsumenten auf dauer nur schaden kann und wird. Die nächste Generation von Fernseh- und Viedeoapparaten wird digital sein. Demnächst darf eine Sendung nur sehen, wer den im letzten Werbeblock enthaltenen Kryptokey geladen hat. Soweit kommt es noch.
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| | Sonntag, den 13. 08. 2000 - 21:54 Hallo Alexander Virchov, An dem Namen arbeiten wir aber nochmal. Ich finde Euer Forum gut. Ich hoffe ich störe nicht, jedenfalls habe ich das nicht vor. Keineswegs, jeder Beiträger ist willkommen. (Von Nazis sowie von Leuten, die ausschließlich rumstänkern wollen, einmal abgesehen.) Dem Ländercode, den ich als eine Zumutung empfinden und von dem ich hoffe, daß er als Exporthemmnis möglichst bald wieder abgeschafft wird. Überlaß das dem Markt. Es wird sich nicht durchsetzen. Dürfte auch nicht GATT-kompatibel sein. Man stelle sich vor, der deutsche Gewerkschaftsbund würde per Gerichtsbeschluss einen Ländercode für Arbeitnehmer erwirken. Welch einen Aufschrei das wohl weltweit gäbe. Diesen Ländercode gibt es. Er nennt sich 'kein freier Zuzug für nicht EU-Bürger'. Gerade den Gewerkschaften dürfte dies sehr wichtig sein. Der Konsument soll Fahrzeuge, wie auch andere Güter und Dienstleistungen ungehindert auch aus dem Ausland beziehen dürfen. Gegen gutes Geld versteht sich. Nein der Welthandel soll nicht nur Konzernen offen stehen. Auch der Konsument soll die Wahl haben. Völlig einverstanden. Demnächst darf eine Sendung nur sehen, wer den im letzten Werbeblock enthaltenen Kryptokey geladen hat. Soweit kommt es noch. Genau das Gegenteil wird eintreten. Die werbefinanzierten Sender werden massive Probleme bekommen, sich gegen Pay-TV überhaupt zu behaupten.
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| | Sonntag, den 13. 08. 2000 - 22:17 Hallo Michael! Das einzige was mir bei meinem ersten Rundgang aufgefallen ist war das Fehlen eines Impressums, das die Trägerschaft des Forums offenlegt. Klicke mal auf "Kontakt". Die meisten Namen duerfen Dir schon bekannt sein.
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| | Sonntag, den 13. 08. 2000 - 22:21 (Und als Trägerschaft im Sinne des Presserechts gilt der Inhaber der Denic-Registrierung. Das bin ich.)
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| | Montag, den 14. 08. 2000 - 09:19 Überlaß das dem Markt. Es wird sich nicht durchsetzen. Dürfte auch nicht GATT-kompatibel sein. Hoffentlich. Die Laendercodes sind uebrigens eine Erfindung der Filmindustrie. Zweck soll sein, ein vorzeitiges Eindringen von amerikanischen Productionen in auslaendische Maerkte zu verhindern. Um das Klingeln der Kinokassen nicht zu gefaehrden.
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| | Dienstag, den 15. 08. 2000 - 10:37 Hallo Alexander Virchow, Zuzug nach Deutschland gab es schon länger, ohne daß es zu "rassistischen" Ausschreitungen gekommen wäre. Ausschreitungen gab es, allerdings waren die sozialer Natur und betrafen das Streikrecht und die Organsisation von Arbeitern im 19. und 20. Jh, etwa in der SPD oder den Gewerkschaften, was lange Zeit das selbe war. Die Integration, etwa über die Arbeitersport- und Arbeiterbildungsvereinen war vollständig und nachhaltig. Der Begriff der arisierung kam erst im Dritten Reich auf. Das vielgeschmähte Österreich war ein Vielvölkerstaat in einer Form, auf die wir in Europa wieder hinarbeiten. Diesmal ohne Zwang. http://www.rc.kyushu-u.ac.jp/~michel/serv/intcult/brd1/flit.html Was ich mir wünschen würde wäre eine Rückkehr dieses wichtigen Themas in den Bereich der empirischen Sozialwissenschaften und der Geschichtswissenschaft. Vieles von dem, was heute mit historischen Schlagworten vermengt in den Medien auf den Tisch kommt mag stimmen. Von Wahrheit allerdings, im Sinne objektiver Bestandsaufnahme und historisch korrekter Darstellung enfernen wir uns jedoch leider weiter und weiter, je mehr das Thema ideologisiert wird. Was das mit DVD und Ländercodes zu tun hat ? Nun ganz einfach. Der Begriff der Mobilitiät ist nicht mehr an den Begriff der Mobilität von Menschen gekoppelt. Güter, Dienstleistungen, Geld und Informationen, all dies kann heute dezentral erzeugt und zugegriffen werden. Anders als noch vor 100 Jahren ist Wohlstand nicht mehr an die Resourcen Kohle und Stahl gekoppelt. Die Migration macht aus diesem Grund nur dann einen Sinn, wenn sie nicht das Elend gleichmäßig über die Welt verteilt, sondern den Wohlstand. Wohlstand ist jedoch an Ausbildung gekoppelt, heute mehr denn je. In der Diskussion um Asylrecht und Zuzug wird dieser Punkt meiner Meinung zu wenig berücksichtigt. Im Vordergrund steht ausschließlich der moralische Anspruch. Was danach kommt wird die Gesellschaft schon regeln. Leider stimmt dies jedoch nicht. Wir leben in einer Informationsgesellschaft, zu der der Zugang nicht mehr alleine durch regionale Mobilität, sondern durch Qualifikation erfolgt. Wenn wir die Renten sichern wollen, ein wichtiges Argument, das oft für den Zuzug ins Feld geführt wird, dann kann dies heute nicht mehr durch eine reine Kopfzählung begründet werden. Der Bedarf, sofern vorhanden, ist qualifiziert. Zudem ist ein Kopfbedarf aus dem 19. Jahrhundert auf Grund des Produktivitätssprungs seit dieser Zeit nicht mit einem Kopfbedarf des 21. Jahrhunderts vergleichbar. So findet Audi in Ingolstadt etwa nicht genügend Facharbeiter, obwohl es im Bundesgebiet genügend Facharbeiter für Audi gäbe. BMW in Dingolfing hatte lange Zeit ähnliche Probleme. Trotz angebotener Werkswohnungen und Umzugsbeihilfen. Sowohl in Ostdeutschland, als auch im Ruhrgebiet gab es genug Fachkräfte, die allerdings nicht umsiedeln wollten. Heute betreibt BMW, in Eigenregie, ein weitverzweigtes Bus-System, das täglich tausende von Arbeitnehmern aus der Region über hunderte von Kilometern herbeiholt und wieder zurückbringt. Die Blaue und Grüne Karte zeigen neben die Arbeitsmarktstatistik und Zuzugsstatistik gehalten - wir haben viele Menschen in Deutschland, wir haben viel regionale Mobilität nach Deutschland, aber wir haben zuwenig qualifizierte Mobilität in unserem Land. Und dies betrifft nicht nur den IT-Bereich und nicht nur die hier lebenden Deutschen. Es steht jedem frei eine derartige Ausbildung zu durchlaufen, egal welchen Pass er hat, oder nicht hat. Das Internet und die multimediale Gesellschaft erzeugen den Eindruck eines unbegrenzten Zugangs zu Meinungen und Informationen weltweit. Dies stimmt. Allerdings nur, solange man bereit ist, dieses Informationsangebot auch wahrzunehmen und man den Weg dorthin frei hält. Und leider stimmte es auch wieder nicht. Sowohl die Medien, als auch das Internet sind, notgedrungen, extrem selektiv. Wahrheit entsteht für viele erst nach der Lektüre eines Artikels, etwa im Spiegel. Vor diesem Irrglauben kann ich nur warnen. Eine Wahrheit in diesem Sinne existiert nur in den Köpfen. Ich lehne aus diesem Grund jede Form von Ländercodes ab. Unter dem Eindruck der Rundfunkzensur des Dritten Reichs wurde in unser Deutsches Grundgesetz der Grundsatz der Informationsfreiheit geschrieben. Mit disesem Grunsatz wurde ein Recht eines ausländischen Mitbürgers ( weshalb hier ein Unterschied ? ) auf seine Satelitenschüssel begründet. Ich empfinde den Ländercode als Mittel der Zensur. Eine Beschränkung des freien Zugangs zu Informationen, bislang vorwiegend durch den Staat erfolgt, kann in Zukunft auch von der Privatwirtschaft ausgehen. Auch vor dieser Form der Zensur ist ein Schutz durch das Grundgesetz vorgesehen und notwendig. http://www.rundfunkfreiheit.de/98/material/grunds/htdocs/15dag.html
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| | Dienstag, den 15. 08. 2000 - 11:00 Zuzug nach Deutschland gab es schon länger, ohne daß es zu "rassistischen" Ausschreitungen gekommen wäre. Diese Aussage ist die Aussage ist für das gesamte Jahrhundert schlicht falsch. Ich lehne aus diesem Grund jede Form von Ländercodes ab. Einen Zusammenhang zu dem sonstigen Vortrag kann ich nicht erkennen. Ob die Vermarktung eines Hollywoodschinkens über Ländercodes erfolgt, hat mit Meinungsfreiheit soviel zu tun, wie .... ? Schlicht gar nichts. (Im Übrigen gibt es bereits heute Fachgeschäfte, die für DM 100 oder DM 200 jedem DVD-Player die Ländercodeabfrage entfernen.)
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| | Freitag, den 18. 08. 2000 - 08:26 >Diese Aussage ist die Aussage ist für das gesamte Jahrhundert schlicht falsch. http://users.erols.com/mwhite28/warstat0.htm (Possibly) The Ten Worst Things People Have Done to Each Other: Death Toll Cause 50 million Second World War 42 million Mao Zedong 40 million Mongol Conquests 20 million Slave Trade 20 million Taiping Rebellion 20 million Anihilation of the American Indians 20 million Iosif Stalin 15 million First World War 9 million Russian Civil War 7 million Thirty Years War War ein "Indian Removal Act" in seinen Auswirkungen denn wirklich so verschieden von einer Wannsee Konferenz ? http://www.letsfindout.com/subjects/america/reservat.html In 1824, the Bureau of Indian Affairs (BIA) was established as part of the United States' War Department. Under President Andrew Jackson, America waged a war to relocate Indians from their eastern lands to the West. The Indian Removal Act of 1830, established Indian reservations, land given Indians by the government, along with financial assistance and protection. Of course, the Indians had to leave their homes to "take advantage" of this offer. While Congress granted U.S. citizenship to all Indians born in America, some states did not grant them the right to vote until as late as 1962. http://users.erols.com/mwhite28/warstat0.htm#America Selected Death Tolls for Wars, Massacres and Atrocities Before the 20th Century The Decimation of the Native Americans Sometimes it seems that this is the way historians decide how many Indians lived in the Americas before the European Contact. As The New York Public Library American History Desk Reference puts it, "Estimates of the Native American population of the Americas, all completely unscientific, range from 15 to 60 million." And even this cynical assessment is wrong. The estimates range from 8 to 145 million. The problem, of course, is that by the time that the Europeans got around to counting the Indians, there were a lot fewer to count
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| | Freitag, den 18. 08. 2000 - 08:30 Und wie steht es um das US-Gesundheitswesen, wenn es um Minderheiten geht ? http://www.washingtonfax.com/samples/docs/budget/2001/cdc.html Centers for Disease Control (CDC) FY 2001 budget ELIMINATING SYPHILIS The budget includes $151 million for STD prevention and control, an increase of $15 million, or 11 percent over FY 2000. This increase will expand the recently announced National Syphilis Elimination Initiative. The nation has a rare opportunity to eliminate syphilis in the U.S. Half of all new cases of syphilis in the United States are concentrated in only 28 counties (1 percent of all U.S. counties). This initiative will include a special emphasis on minority populations where rates in 1998 were as much as 34 times higher than for white Americans. http://www.cdc.gov/nchstp/dstd/Reports_Publications/AppendixD1.htm African Americans, particularly in the South, have suffered a disproportionate burden of early syphilis and its adverse outcome, congenital syphilis. In 1993, the rate for African Americans was almost 62 times greater than for whites. http://www.ccdm.org/hiv.htm "The Talk of the Town: Cheap and Easy" New Yorker (www.newyorker.com) (07/10/00) Vol. 76, No. 26, P. 21; Gladwell, Malcolm A commentary in the New Yorker discusses the Centers for Disease Control and Prevention's request for an additional $15 million to help eliminate syphilis by 2005. Malcolm Gladwell notes that the CDC proposed a simple, straightforward strategy using a proven antibiotic: penicillin. Congress declined to meet the CDC's funding requests both in 1999 and this year; and due to syphilis' cyclical nature, next year will be too late to easily eradicate the disease, Gladwell says. Judy Wasserheit, who is head of the CDC's syphilis prevention effort, points out that "if you miss the timing, there is a point when it is no longer feasible to move to elimination. We're already pushing the limits of that time frame." According to Gladwell, it is not quite clear why Congress has not supplied the funds, given that it can increase the risk of HIV transmission, harms children born to infected women, and is very expensive--costing the United States $214 million annually. Disease has become politicized, Gladwell concludes, and frequently, the people who need funding the most are not the ones who can make the most noise. CDPC Note: CDC may have been more sucessful if they presented their proposal as primary prevention for HIV with a secondary benefit of possibly eradicating syphilis! Spiegel 28/2000 schreibt auf Seite 154. SEUCHEN Syphilis vor neuem Ausbruch. Die USA haben die Chance verpasst, die Syphilis bis 2005 an den Rand der Ausrottung zu bringen. Mit rund 7000 Neuerkrankungen im Jahr verharrt die einst gefürchtete Geschlachtskrankheit derzeit auf dem niedrigsten Niveau der US-Geschichte. Die Seuche tritt gehäuft nur noch in 25 Landkreisen auf - und befällt vor allem in Armut lebende Schwarze. In diesen Gegenden, so haben Experten des Centers for Disease Control in Atlanta, müssten jetzt verstärkt Syphiliskranke aufgespürt und behandelt werden. Doch der US-Senat weigert sich, die dazu nötigen 37 Millionen Dollar jährlich zu bewilligen. Die Knausrigkeit hat Folgen: Alle sieben bis zehn Jahre erreicht die zyklische Syphilis einen Höhepunkt - zuletzt 1990 mit 50 000 Neuinfektionen. Weil die Syphilis nun nicht verstärkt bekämpft wird, rechnen Mediziner mit einem neuen Seuchenzug und mit über 23 000 Kranken im Jahre 2005. Diese werden jährliche Kosten von fast einer Milliarde Dollar verursachen. http://www.cossa.org/May12k.html HEALTH DISPARITIES: A CALL FOR SOCIAL SCIENCE RESEARCH - Equality, the benchmark of the United States, has not always been met when it comes to minority health, said Donna Shalala, Secretary of Health and Human Services (HHS).
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| | Freitag, den 18. 08. 2000 - 09:41 War ein "Indian Removal Act" in seinen Auswirkungen denn wirklich so verschieden von einer Wannsee Konferenz ? Kein Bezug zu meiner Aussage. Null.
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| | Freitag, den 18. 08. 2000 - 21:26 Kein Bezug zu meiner Aussage. Null. Den Bezug zu DVDs sehe ich auch nicht. Immer wieder stell ich mir die gleiche Frage, beim Lesen von Mittermuellers Beitraegen: "Was will der uns eigentlich sagen?" Mit der Zeit scheint mir leider immer unwahrscheinlicher, dass er vermag, sie zu beantworten, dass er sie beantworten will, dass er sie, oder die Ratlosigkeit, die er verbreitet, auch nur wahrnimmt. Nicht, dass das nicht seine lustige Seite hat. Aber traurig ist es auch.
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| | Samstag, den 19. 08. 2000 - 09:29 >Kein Bezug zu meiner Aussage. Null. Welcher Aussage ? Ich habe nur eine frei formulierte Bemerkung gelesen, die beliebig zu interpretieren ist und mit dem Wörtchen "falsch" endet. ( Dienstag, den 15. 08. 2000 - 11:00 ) Im Gegensatz zu Dir spreche ich meine Meinung aus und belege sie. http://www.dpg-brandenburg.de/nr_18/lager.htm >Den Bezug zu DVDs sehe ich auch nicht. Brauchst Du auch nicht, solange keiner auf die Idee kommt, zur Durchsetzung von Monopolen und Kartellstrukturen wirtschaftliche Sanktionen zu verhängen, oder gar einen Krieg zu führen. Anwälte weltweit verdienen sich inzwischen dumm und dämlich an derartigen Fällen. Nutznießer sind im Regelfall Großkonzerne. http://www.woodmedia.com/cinfolink/copyrght.html http://www.genese.de/deutsch/Patentanwalte/patentanwalte.htm Das Urheber- und Patentrecht erzeugt, so wie es heute genutzt wird, Monopole und verschärft in der gegenwärtigen Situation täglich stärker die Unterschiede zwischen armen und reichen Ländern. Regional-Codes sind falsch und wiedersprechen dem freien Austausch von Informationen und Waren weltweit.
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| | Samstag, den 19. 08. 2000 - 09:34 M: Zuzug nach Deutschland gab es schon länger, ohne daß es zu "rassistischen" Ausschreitungen gekommen wäre. A: Diese Aussage ist für das gesamte Jahrhundert schlicht falsch. Folgt Themenwechsel: M: Death Toll Cause 50 million Second World War 42 million Mao Zedong 40 million Mongol Conquests 20 million Slave Trade 20 million Taiping Rebellion 20 million Anihilation of the American Indians 20 million Iosif Stalin 15 million First World War 9 million Russian Civil War 7 million Thirty Years War Kein Bezug. Null.
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| | Mittwoch, den 06. 09. 2000 - 07:43 http://www.tonline.de/computer/inhalte/newcoi06.htm Regierung will Geld von Herstellern Die Bundesregierung plant eine drastische Abgabe auf nahezu alle modernen Computer, Telekommunikationsgeräte sowie Internetanwendungen. Dies sieht nach Informationen der 'Berliner Zeitung' eine Empfehlung von Bundesjustizministerin Herta Däubler-Gmelin zur Änderung des Urheberrechtsgesetzes vor. Demnach sollen künftig die Hersteller aller digitaler Geräte, die sich zur Vervielfältigung oder Übermittlung von Daten eignen, eine pauschale Vergütung entrichten. Dies beträfe neben CD-Brennern auch Drucker, Festplatten, Modems oder ISDN-Anlagen. Die Geräte könnten um bis zu 30 Prozent teurer werden. Die Gebühr käme Autoren von Texten, Filmbeiträgen oder Musiktiteln zugute. http://www.heise.de/tp/deutsch/inhalt/on/2671/1.html http://www.ix.de/ct/99/16/072/ Natürlich nur für solchen Autoren und Unternehmen der Industrie, die von den einschlägigen Verbänden vertreten werden. http://www.gema.de/aktuell/pm_symp.html http://www.gema.de/aktuell/bilanz99.htm http://www.sfk-verband.de/html/de/info/kreativi_ni_um_so.htm http://www.bmj.bund.de/misc/m_25_99.htm
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| | Sonntag, den 17. 09. 2000 - 07:55 Multimedia und das Urheberrecht Arbeit im Rahmen des Seminars Multimedia und das Recht bei Prof. Dr. W. Möschel <http://www.jura.uni-tuebingen.de/student/stefan.bechtold/sem97/> Fertiggestellt am 28.5.1997
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| | Sonntag, den 24. 09. 2000 - 06:58 http://www.tonline.de/computer/inhalte/intcoi47.htm In sieben Minuten erfahren wie's geht DVD-Knacken per Musik <Bild: Der DVD-Code als Lied (Foto:dpa)>Die als absolut unknackbare geltende DVD-Verschlüsselung - sie hatte nicht lange Bestand. Blankes Entsetzen beim DVD-Konsortium und Freude bei denjenigen, die nun DVD-Filme am PC kopieren konnten. Möglich wurde es durch ein unscheinbar klingendes Programm: DeCSS. Den Quellcode am Körper tragen Die Verbreitung von DeCSS wurde per einstweiliger Verfügung verboten. Kein Hinderungsgrund für findige Hacker. Sie stellen den Quellcode des Programmes als Grafiken in World Wide Web. Dann ließen sie T-Shirts damit bedrucken. Und die fanden reißenden Absatz. Auf die T-Shirts folgt Musik <Bild: In sieben Minuten 30 Sekunden erfahren, wie der DVD-Code geknackt wird (Foto: dpa)>Jetzt hat der Amerikaner Joseph Wecker noch eins draufgesetzt. Er hat den Code vertont. Mit spärlicher Gitarrenbegleitung ala Bob Dylan trägt er die Programmzeilen in sieben Minuten und 30 Sekunden vor. Werbewirksame Streitereien Bevor die Sache vor Gericht kam, interessierte sich nur eine kleine Gruppe von Hackern für DeCSS. Durch die unfreiwillige Öffentlichkeitsarbeit der Filmindustrie ist die Software jedoch zum Synonym für Widerstand geworden. Jede weitere Vorladung sorgt für Zulauf in der DeCSS-Gemeinde. http://www.welt.de/daten/2000/09/20/0920nf191806.htx Channel:Webwelt Ressort:Netz-Profile Erscheinungsdatum:20. 09. 2000 Ballade für Bits und Bytes Ein Amerikaner hat aus dem Hackerprogramm DeCSS ein Lied gemacht Von Marcus Höfer Eigentlich war es nur als Werkzeug gedacht, um auf dem Linux-Betriebssystem DVDs abzuspielen. Doch das gerade 30 Kilobyte große Programm DeCSS sorgt seit fast einem Jahr für Schlagzeilen. Denn als Nebeneffekt können damit DVD-Filme am PC kopiert werden. 30 Kilobyte, die das DVD-Konsortium in eine schwere Krise stürzten. Die als nicht knackbar angepriesene Verschlüsselung nach kurzer Zeit überlistet zu sehen - nein, so einfach wollte sich die Filmindustrie nicht geschlagen geben und zog vor Gericht. Per einstweiliger Verfügung verbot der New Yorker Richter Lewis A. Kaplan die Verbreitung von DeCSS über das Internet. Findige Hacker nutzten aber eine Lücke in der Urteilsbegründung und stellten den Quellcode des Programms als Grafiken ins World Wide Web. Es folgten T-Shirts, auf denen die komplette Software gedruckt war und die reißenden Absatz fanden. Jetzt hat der Amerikaner Joseph Wecker den Code sogar zum Lied gemacht und zeigt der Filmindustrie eine lange Nase. Mit spärlicher Gitarrenbegleitung intoniert er im Stil von Bob Dylan die Programmzeilen in sieben Minuten und 30 Sekunden. Passagen wie "Retrieve another Byte and store the Result in D four" mögen vielleicht nicht für den Grand Prix reichen, aber Programmierer haben nun auch eine musikalische Anleitung zum DVD-Kopieren. Und selbst wenn die Filmindustrie auch in diesem Fall mit Gerichtsvorladungen droht, dürfte die Hackergemeinde genug Möglichkeiten haben, DeCSS weiter zu verbreiten. Wie wäre es zum Beispiel mit einem Gedicht "Ode an den Code" oder einem Kurzfilm mit dem Titel "2001: Codyssee im Webraum"? Letztendlich hatte das Konsortium bereits mit der ersten Klage verloren. Denn bevor die Sache vor Gericht kam, interessierte sich nur eine winzig kleine Gruppe von Hackern für DeCSS. Durch die unfreiwillige Öffentlichkeitsarbeit der Filmindustrie war die Software jedoch zum Synonym für Widerstand geworden. Jede weitere Vorladung gießt frisches Öl ins Feuer und sorgt für Zulauf in der DeCSS-Gemeinde. Im Internet-Untergrund ist es jedenfalls immer noch eine leichte Übung, an das Programm zu kommen. Dafür nahm aber die Musik-Website MP3.com, die selbst von der Plattenindustrie mit Klagen überzogen worden war, Weckers Song mit Hinweis auf die laufenden Gerichtsverfahren aus ihrem Angebot. Der Sänger gibt sich tief getroffen: "Bislang war es nur verboten, ein urheberrechtlich geschütztes Gedicht zu kopieren. Jetzt ist es schon illegal, den Leuten zu sagen, wie ein Kopierer funktioniert."
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