Archivieren bis zum 14. Februar 2001

High Debate: Wissenschaft: Genesis - Projekt ohne Schöpfer: Archivieren bis zum 14. Februar 2001
  

Alexander Virchow

Samstag, den 19. 08. 2000 - 15:32 Click here to edit this post
Architektur der Proteinfabriken
Struktur der Ribosomen unterstützt These einer «RNA-Welt»

Amerikanischen Forschern ist es gelungen, die räumliche Struktur der Ribosomen - der kleinen Organellen, in denen genetische Information in Proteine übersetzt wird - zu entschlüsseln. Die Ergebnisse bestätigen, was schon seit vielen Jahren vermutet wird: dass die RNA des Ribosoms katalytische Eigenschaften aufweist. Damit wird die These, dass das Leben auf der Erde mit RNA-Molekülen begann, weiter erhärtet.


Übrigens: nackte RNA, selbst Viren, wird in der Biologie nicht als Leben definiert.

  

Kunibert Hurtig

Montag, den 09. 10. 2000 - 20:00 Click here to edit this post
selbst Viren, wird in der Biologie nicht als Leben definiert

Als Selbstunterhalter stehst Du inzwischen in dem zweifelhaften Ruf, als Sub-DNA hier Dein kümmerlicher Dasein auszuhauchen. Enzymatische Sub-Viren assimilieren Deine RNA. Und was bleibt?

  

MrStupid

Montag, den 09. 10. 2000 - 22:56 Click here to edit this post
Übrigens: nackte RNA, selbst Viren, wird in der Biologie nicht als Leben definiert.

Deshalb spricht man bis zum ersten echten Lebewesen (welches aus mehr als einem Molekül bestand) auch nur von Präevolution, obwohl die Prinzipien dieselben waren, wie bei der Evolution von Lebewesen.

  

Alexander Virchow

Samstag, den 18. 11. 2000 - 13:10 Click here to edit this post
Im Labor entstand „primitive DNS“

Forscher entwickelten Erbgutstränge auf Basis einfacherer Zuckermoleküle

  

Alexander Virchow

Dienstag, den 30. 01. 2001 - 21:05 Click here to edit this post
Stammt das Leben aus dem All?

Forscher simulieren Weltraumbedingungen im Labor —Zellartige Strukturen erzeugt


Auszug:

Die Entdeckung kam überraschend. Die Wissenschaftler im astrochemischen Forschungszentrum der Nasa im kalifornischen Silicon Valley experimentierten mit einem gefrorenen Klumpen, den sie zuvor im Labor gezüchtet hatten. Dieser künstliche Eisbrocken enthielt die gleichen chemischen Bestandteilen, wie seine natürlichen Vorbilder, die Eisklumpen im Weltraum: Wasser, Methanol, Ammoniak, Kohlenmonoxid und Kohlendioxid. Auch die Bedingungen, unter denen er gezüchtet worden war, entsprachen exakt denen im All: Temperaturen knapp über dem absoluten Nullpunkt, Dunkelheit und extremes Vakuum.

Als die Astrobiologen den fertigen Klumpen mit ultraviolettem Licht bestrahlten, wie es im All benachbarte Sterne aussenden würden, staunten sie. „Wir hatten erwartet, dass dabei eine handvoll Moleküle entstehen, die etwas komplizierter aufgebaut sind, als die Ausgangsprodukte“, sagt Projektleiter Lou Allamandola. „Stattdessen fanden wir Hunderte verschiedener organischer Verbindungen, teils große Moleküle, die sich sehr komplex verhalten.“

Und damit nicht genug. Als die Forscher den bestrahlten Eisklumpen mit Wasser in Kontakt brachten, bildeten einige der komplexen organischen Moleküle spontan zellartige Strukturen aus, so genannte Protozellen. Diese membranartigen Strukturen sind zwar noch längst keine lebenden Zellen. Trotzdem könnten sie die Antwort auf eine Frage sein, die die Astrobiologen schon länger beschäftigt, nämlich die nach der Entstehung der ersten Zellmembranen. „Leben, wie wir es kennen, basiert auf Zellen. Und Zellen benötigen Membranen, die sie vom Rest der Welt trennen“, sagt Dave Deamer von der University of California, der auch an dem Projekt beteiligt war.

  

chicita

Mittwoch, den 31. 01. 2001 - 09:07 Click here to edit this post
das ist nun aber nicht wirklich neu;)

  

Alexander Virchow

Mittwoch, den 31. 01. 2001 - 12:00 Click here to edit this post
Die Membrane sind neu.

Eigentlich ist jetzt bereits alles beisammen.

  

chicita

Donnerstag, den 01. 02. 2001 - 13:51 Click here to edit this post
und was jetzt?

  

Alexander Virchow

Donnerstag, den 01. 02. 2001 - 14:34 Click here to edit this post
Jetzt werden wir bei Gelegenheit echtes Leben neu erzeugen.

Und können guter Dinge Sein, dergleichen auch überall im Universum antreffen zu dürfen.

  

chicita

Freitag, den 02. 02. 2001 - 09:40 Click here to edit this post
und was ist echtes leben und warum sollten wir guter dinge sein, es anzutreffen?

  

Alexander Virchow

Freitag, den 02. 02. 2001 - 10:07 Click here to edit this post
Mit 'echtes Leben meine' ich hier Replikationsfähigkeit, veränderbare Erbinformation, autonome Existenz.

Bislang kennen wir nur Vorformen, aus denen Leben entstehen könnte.

Ob man guter Dinge sein sollte, ist durchaus fraglich.

Schließlich könnte es uns verdauen.

Aber ich finde, Risiko macht das Leben interessanter.

  

chicita

Montag, den 12. 02. 2001 - 11:34 Click here to edit this post
hmm.."autonome Existenz"..

du kommst von selbst zurück auf das "sein" und seine evolution, wie kommt es nur, daß du so konsequent teilst zwischen philosophie und naturwissenschaft?

ob das risiko das leben interessanter macht, oder vielmehr, ob gerade DAS der bewegrund ist, sich all diese fragen zu stellen, bezweifele ich..ich frage mich, ob wir anders sein können, als wir eben sind, guter dinge oder eben nicht, frage mich, was das wesen des seins ist..

  

chicita

Montag, den 12. 02. 2001 - 12:27 Click here to edit this post
Jetzt werden wir bei Gelegenheit echtes Leben neu erzeugen.

so wird der bock zum gärtner
, doch wie wurde er so?!

  

Alexander Virchow

Montag, den 12. 02. 2001 - 14:53 Click here to edit this post
du kommst von selbst zurück auf das "sein" und seine evolution, wie kommt es nur, daß du so konsequent teilst zwischen philosophie und naturwissenschaft?
Philosophie ist das Spekulieren, wenn für Naturwissenschaft noch nicht genug 'da' ist.

was das wesen des seins ist..
Häh? Nullaussage. Es ist, was ist. Fertig.

  

chicita

Montag, den 12. 02. 2001 - 17:25 Click here to edit this post
sorry, aber das ist quatsch, was ist mit den atomisten, die u.a. den weg der der naturwissenschaften geebnet haben?

am anfang steht immer eine idee, ein gedanke, der sich manifestiert & definierbar gemacht zu werden drängt..

wenn die frage nach dem warum nicht wäre, wüßtest du in 1 mio jahren noch nix von deinen membranen;)

  

Alexander Virchow

Montag, den 12. 02. 2001 - 18:00 Click here to edit this post
am anfang steht immer eine idee, ein gedanke, der sich manifestiert & definierbar gemacht zu werden drängt..
Unsinn. Am Anfang steht die Wirklichkeit. Dann kommt die Idee. Und irgendwann kommt der Beweis.

So simpel ist das.

  

chicita

Montag, den 12. 02. 2001 - 22:30 Click here to edit this post
die idee im sinne der absoluten wahrheit:

griechisch, „Gestalt, Bild”],
das (überirdische) „Urbild”, das Eigentliche, Wesenhafte, allein wahrhaft, ewig und unveränderlich Seiende, das aller (nur schattenhaften) sinnlichen Erscheinung zugrunde liegt


das "sein" per se, alles andere ist beeinflußt durch bedingungen, durch causale, temporale und modale einflüsse..

so wie die zellen, die sich aufgrund der bedingungen zu dem entwickelten, das letzlich als biologisches leben definiert wurde..

aber du hast recht, das sein ist unabhängig der philosophie, natürlich, und dennoch ist sie motivation, nach dem warum & woher zu fragen..

  

MrStupid

Dienstag, den 13. 02. 2001 - 10:27 Click here to edit this post
chicita,

das sein ist unabhängig der philosophie, natürlich, und dennoch ist sie motivation, nach dem warum & woher zu fragen..


Im Gegensatz zur Philosophie fragt die Naturwissenschaft aber nicht nach dem warum & woher sondern nur nach dem wie.

  

Peter Schmid

Dienstag, den 13. 02. 2001 - 13:48 Click here to edit this post
Und, um den Satz vollständig zur Korrektheit zu bringen:
Nicht das philosophieren motivierte uns nach dem Warum zu fragen, umgekehrt, die Frage "Warum" motivierte uns zu philosophieren...
(Zumindest steht es so im "DTV-Atlas zur Philosophie")

  

chicita

Dienstag, den 13. 02. 2001 - 14:55 Click here to edit this post
hmm..ja stimmt..so hab´ich das noch nie gesehen ..

aber dennoch bin ich der ansicht, daß jedes "wie" anhängig ist von den bedingungen..
es kann mE nicht nur evolution einer
potentiellen energie sein, vielleicht enthalpie
bedingt durch carnot´sche kreisprozesse in die oder die lebensform entwickelt..

und das, was "am ende" bei der frage nach all den w-fragen herauskommt, das, was letzlich absolute wahrheit ist, ist doch antwort auf philosophie, naturwissenschaft und religion..

es tut mir leid, daß ich so schwer verstehe..aber ich sehe keinen unterschied zwischen all dem..

  

Alexander Virchow

Dienstag, den 13. 02. 2001 - 19:25 Click here to edit this post
chicita, alles was Du da sagst, kann ich nur mit 'Hä?'s kommentieren.

Das sind alles nur Buchstabenkonglomerate ohne erkennbaren Sinn.

  

chicita

Dienstag, den 13. 02. 2001 - 22:57 Click here to edit this post
alex,nur weil du etwas nicht siehst, heißt das noch lange nicht, daß es keinen sinn hat;)

aber ein "hä" war wohl auch die reaktion auf die fixe idee von einst, die erde sei eine kugel

  

Alexander Virchow

Mittwoch, den 14. 02. 2001 - 08:24 Click here to edit this post
Hä?

Die Erde ist keine Kugel.

Die Erde ist ein Rotationselipsoid.

  

chicita

Mittwoch, den 14. 02. 2001 - 09:24 Click here to edit this post
ach..wie konnte ich nur so dumm sein;)
wie geht´s eigentlich deinem pi?

  

Alexander Virchow

Mittwoch, den 14. 02. 2001 - 09:51 Click here to edit this post
... und Leute, die die Erde für eine Kugel halten, wollen mir einen von 'absoluter Wahrheit', 'carnot´schen kreisprozessen', 'enthalpie' oder 'evolution einer
potentiellen Energie' erzählen.

Da lachen ja die Lachshühner.